Sonntag, 16. Februar 2014

Der Riss im Raum-Zeit-Kontinuum

Eine Reise in die Vergangenheit sah in "Back to the Future" recht spassig aus. Spätestens in Stephen King's "Langoliers" (aka "Verschollen im Zeitloch") sah man eine andere Version der Zeitreisen. Nachdem Passiern eines Schwarzen Loches erreichte das Flugzeug eine verlassene Parallelwelt, welche zum Schluss *SPOILER* von den Langoliers vernichtet wurde.

So ähnlich ergeht es mir am heutigen Morgen in der Früh. 
Der Bahnhof in Oftringen ist verlassen. Ja noch nicht einmal ein Auto kam mir während meinem Fussmarsch dahin entgegen. 
Kurioserweise ist auch am, sonst belebten, Oltner Bahnhof keine Menschenseele, ja noch nicht einmal eine seelenlose Menschenhülle zu sehen. 
In meinem Wagon des ICN 509 befindet sich ausser mir niemand sonst. 
Der Zug hält in Aarau, was bedeutet, dass zumindest der Lokführer leben muss.
Aber auch an diesem Bahnhof ist keine Spur von Leben auszumachen. 

Meine erste Theorie gilt der Sutter-Cane-Apokalypse, welche ich wohl verpasst habe. Es sei denn, mir wird die Rolle Sam Neil's zu Teil. 
Dann dachte ich an 28 days later. Allerdings waren die Strassen nicht zugemüllt (zumindest nicht mehr als sonst) und es waren weder Blutspuren noch Leichen oder Mutanten zu sehen.
Dann kam ich auf die Theorie mit dem Riss im Raum-Zeit-Kontinuum. Wird es dem Lokführer und mir ähnlich ergehen, wie den Protagonisten in Langoliers? 
Hat da draussen Jemand überlebt, der diesen Eintrag zu lesen im Stande ist?

Was soll ich machen, wenn der HB und auch der Flughafen menschenleer sind? 
Gut, ich müsste dann nicht arbeiten - wohl nie wieder... 

Und falls jemand nicht um die Sutter-Cane-Apokalypse wissen sollte, hier ein kurzer Trailer:

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