Samstag, 26. November 2016

Das Schweizer Messer

Bei der Wahl eines adäquaten Titels, dachte ich mir,  ich könnte einen wählen, der so gar nichts mit dieser freundlichen Geschichte am Hut hat - so wie der Heyne Verlag das bei den Büchern Richard Laymons zu machen pflegt.
Zu Ehren Vitali Kaloyevs steht nun eine mögliche Mordwaffe im Titel. Wo die Geschichte jedoch hinführt, dies werden wir noch sehen...

Die Boeing 747-406 mit dem Namen City of Seoul der holländischen KLM stand geduldig am Gate und wartete darauf, die nächsten Passagiere beherbergen zu dürfen. Einer der 197 Economy-Sitzplätze sollte Bob gehören. Bob hatte von einem seiner Angestellten gehört, dass der stabilste Teil eines Flugzeugs die Mitte sei. Direkt bei den Tragflächen. Zwar grämten ihn die CHF 45.- Gebühren, um einen Sitzplatz wählen zu können, jedoch hing er an seinem Leben und so entschied er sich für Platz 37K. Direkt über den Tragflächen am Fenster. Aber wir greifen etwas vor...

Bob Lazina, der bei seinen Angestellten unter den Namen Lazy Bob, der fette Bob oder auch nur Blob, bekannt war, hatte endlich mal wieder Urlaub von seinen lästigen Angestellte, die ihn und die Unternehmung nur Geld kosteten und wollte es sich gut gehen lassen. Allerdings hatte er keine Ahnung, wohin er verreisen sollte und parkierte seinen voluminösen Hintern daher auf den Schreibtischen diverser Angestellter, um nach einem angenehmen Ferienort zu fragen und sie von ihrer Arbeit abzuhalten. Karibik, USA, Thailand, Japan, China, Singapur... etc.
Dolores empfahl ihm einen Aufenthalt in Kyoto, Japan und meinte, er solle den Flug bei der KLM buchen, weil die noch einen erstklassigen Service bieten würden. Japan interessierte Bob gar nicht, aber als er von den Onsen genannten Thermalbädern gelesen hatte, in die man sich nackt setzte, buchte er sich kurzerhand einen Flug nach Japan und ein Hotel in Hakone, dem Ort fürs Nacktbaden.

Bob Lazina reihte sich fluchend hinter den Wartenden vor dem Security Check des Zürcher Flughafens ein. Wieso ein Mann von seinem Format mit solch einem Pöbel warten musste, konnte er nicht nachvollziehen. Als er endlich heran gewinkt wurde, fluchte er die sogenannten Bodychecker an, weshalb sie so langsam arbeiten würden. Wäre er ihr Boss, hätte er sie längst alle gefeuert. Annie, die seit 10 Jahren in diesem Beruf arbeitete, kannte solche Aufschneider und blieb daher unbeeindruckt, was Bob noch mehr in Rage versetzte. Widerwillig entledigte er sich seines Gürtels, der Geldbörse uns seines Palm. Ja richtig gelesen. Bob war einer der wenigen Menschen, die im Jahr 2016 noch ein Palm benutzten. Seine Rolex wollte er jedoch anbehalten, schliesslich könnte die ja abhanden kommen und so dauerte die Abfertigung des grossen Bob Lazina gute 10 Minuten...

Der Flug von Zürich nach Schiphol verlief ohne grosse Probleme, ausser dem Einen. Der Sitz war etwas zu schmal, als dass der voluminöse Bob darin Platz gefunden hätte. Sein Fett schwabbte auf den Nachbarsitz, wo sich ein dünnes Mädchen ans Fenster quetschte, um bloss nicht von ihm berührt zu werden.

Beim Security Check in Amsterdam fluchte Bob erneut. Weshalb er nochmals kontrolliert würde?! Schliesslich hätten die Schweizer das schon gemacht und diese würden bestimmt einen besseren Job machen, als die Holländer oder irgendwelche Inder, die in Holland lebten und ihm seine Rolex abknüpfen wollten. Der Inder, blieb unbeeindruckt. Zum Einen, weil Bob nicht der einzige Mensch mit zu grossem Ego war und zum Anderen, weil er ihn kaum verstehen konnte. Bob's Englischkenntnisse liessen zu wünschen übrig. Besonders die Aussprache.

Beim Boarding drängelte er sich vor, weil es einfach nicht schnell genug voran ging. Endlich parkierte er seinen gewaltigen Arsch auf Sitz 73K der B747-Combi. Als sich eine Frau mit einem schreienden Baby in die Reihe hinter Bob setzte, platzte ihm endgültig der Kragen. Erst fauchte er die Frau an, dann die Flight Attendant. Die Economy war ausgebucht und so bekam die Frau mit ihrem Baby einen Sitz in der Economy-Comfort, wo kein Passagier etwas sagte, die Blicke jedoch Bände sprachen. Glücklich war man nicht...
Bob schäumte vor Wut, weil dieses Weibsstück ein Upgrade erhalten hatte. Vielleicht würde er künftig doch First Class fliegen, wobei das zu teuer war...

Der Start verlief ohne Schwierigkeiten, doch während Bob im kleinen Bildschirm "A Walk in the Woods" schaute, schreckte er aufgrund eines seltsam mechanischen Geräuschs zusammen. Er blickte aus dem Fenster, konnte aber ausser Rauch nichts erkennen. RAUCH! Bob brüllte nach einer der Flight Attendants. Diese versuchte ihn zu beruhigen. Der Pilot habe alles im Griff. Kaum hatte sie ihren Satz beendet, ertönte die Stimme des Piloten aus dem Lautsprecher. Triebwerk 3 funktionierte nicht mehr richtig und wurde abgeschaltet. Bob brach in Panik aus. Sein Sitznachbar, ein Aviatikstudent, versuchte ihn zu beruhigen, in dem er ihm erklärte, dass der Ausfall von einem Triebwerk kein Problem darstelle.
Eine Stunde später hörte Bob erneut diese seltsamen mechanischen Geräusche. Er schaute aus dem Fenster uns sah in der Dunkelheit der Nacht gerade noch die Flammen, die vom defekten Triebwerk zur Tragfläche hoch züngelten. Es gab einen lauten Knall und just in dem Moment, in dem Bob losbrüllen wollte, verspürte er einen stechenden Schmerz in seiner Flanke. Er blickte nach unten und sah ein Loch in der Wand unterhalb des Fensters. Er sah Blutspritzer und realisierte, dass ein Teil des Triebwerks order der ausgefransten Tragfläche in seiner Seite steckte. Mit dem Realisieren seiner Verletzung kam der Schmerz. Unvorstellbare Qualen. Die Passagiere, die in seinem Umkreis gesessen hatte, waren auf die andere Seite der Maschine geflohen. Bob war allein. Ihm wurde warm und immer wärmer. Durch die Fensterscheibe konnte er die direkt davor tanzenden Flammen sehen. Auf seiner Haut bildeten sich Blasen. Bob schrie und brüllte aus Leibeskräften. Ihm wurde bewusst, er würde verbrennen. Ein weiterer Knall und weitere Metallteile schossen durch die Wand der Boeing 747. Bob wurde durchlöchert. Er verlor sein rechtes Bein, unterhalb des Knies. Das heisst, der Rest des Unterschenkels baumelte an ein paar Sehnen. Bob's rechte Gesichtshälfte schmolz dahin, vergleichbar mit dem Käse auf einer Pizza, und wurde allmählich schwarz. Seine rechte Körperhälfte war mit Brandblasen übersät und drohte ebenfalls schmelzen. Aus Bob's schreien wurde ein Gurgeln. Das Triebwerk wurde abgestellt. Da ertönte die Stimme des Piloten "Passengers, brace for impact."

Jene Passagiere, die auf die andere Seite des Flugzeugs geflohen waren, suchten nach freien Plätzen und hielten sich fest, wo sie nur konnten.
Die Airtrafficcontroller im Tower des Flughafens Moskau-Domodedowo hatten Sichtkontakt zur B747, die sich im Landeanflug befand. Schwarzer Rauch war zu sehen. Die Boeing sank immer tiefer und sämtliche Augenzeugen hielten den Atem an und ihre Kameras bereit. Die Flughafenfeuerwehr war bereit, ein Inferno zu beseitigen.
Der Kapitän setzte mit der City of Seoul sicher auf der Landebahn auf und brachte sie zum stehen. Auf der linken Seite der Maschine wurden die Türen geöffnet und die Notrutschen heruntergelassen. Die Passagiere wurden evakuiert.
Bei der Landung wurden 34 Menschen leicht verletzt. Die weiteren 177 Passagiere kamen unbeschadet davon und so auch die Besatzungsmitglieder.

Das brennende Triebwerk wurde gelöscht. Zwei Männer der Flughafenfeuerwehr betraten die Kabine und fanden einen stark verkohlten Passagier. Sie glaubten ihn tot, bis dieser ein Röcheln von sich gab. Bob wurde aus seinem Sitz gehoben und ins nächste Krankenhaus befördert, wo er unter starken Schmerzen in einem 4-er Zimmer liegt. Ja liegt. Bob Lazina hat Berühmtheit erlangt, als der Mann, der als einziger ernsthafte Verletzungen davongetragen und mit derart starken Verbrennungen überlebt hat. Die Ärzte sagen, es sei ein Wunder, dass er seinen Verletzungen nicht erlegen ist und sie würden alles Mögliche tun, damit er durchkommt.
Bob Lazina wünscht sich wohl, er wäre gestorben... Denn auch wenn er überleben sollte, was die Meisten ausschliessen, wird er für den Rest seines Lebens bewegungsunfähig bleiben und auf starke Medikamente angewiesen sein.

Gestern war ein Bericht über ihn in den Nachrichten. Ein Reporterteam wollte ihn interviewen. Bob Lazina's "Worte" waren lediglich ein blubbern. Er wird nie wieder sprechen können...

In dem Sinne: alles Gute Bob... 

"Dieses Gefühl, das man nur auf Französisch ausdrücken kann"

Einmal mehr bediene ich mich des Titels einer Stephen King Erzählung. Möglicherweise gäbe es noch Weitere, denen ich mich hätte bemächtigen könne, jedoch drückt derzeit nichts meine Emotionen adäquater aus denn:

Déjà-vu

Du, mein werter Leser, wirst mich wohl nun belächeln, da ich auf BlutEngel zurückgreife, und mich in aller Öffentlichkeit dazu bekenne, dass jene Band, Überbleibsel meiner Gothic-Tage noch immer präsent ist.

An diesem Punkt meines Lebens habe ich letztmals im Jahre 2014 gestanden. Mein iTunes spielte zufällig diesen Song "You walk away" von BlutEngel, in meiner rechten Hand pochte ein dumpfer Schmerz, da sie zur Faust geballt, zuvor in eine Wand geschlagen worden ist - mehrmals. Unaufhaltsam. Es ist wie ein Déjà-vu... Es ist alles schon einmal da gewesen...
Jedoch ist es heute zu spät. Anno dazumals wären die Chancen noch da gewesen. Tempus fugit und nimmt die Chancen mit. Doch etwas bleibt. Wir werden sehen...
Für mich gibt es nun, die Textzeilen, die derzeit auf mich zutreffen zu markieren und mich an einer weiteren Kurzgeschichte zu versuchen, wie sie blutiger nicht sein könnte.




There's so much wrong in your life 

And you wish you could turn back time

No time for sorrow, no time to regret

You're drowning in the sands of time

And all the faults will remain

You walk away

From the place you left before without me

There is nothing, that will make you stay

You walk away

From the place you left before

You won't go back, 'cause there's nothing more for you to say

You know they will keep you from be a tree

You walk with the devil deep inside

As long as you're not able to forget

And all the faults will remain

(...)

But life goes on day by day

You walk away

(...)

You keep all the memories in your heart

But life goes on day by day

(...)

Sonntag, 23. Oktober 2016

Stalker - Einleitung Variante A

STALKER

Juli 1997

Die Tür stand einen spalt weit offen. Hatte sie nicht abgeschlossen? Möglich wäre es gewesen, denn sie war mal wieder spät dran gewesen am frühen Morgen. Alma stiess die Tür auf, horchte kurz, betrat die Wohnung und schloss die Tür hinter sich. Sie drehte den Schlüssel um. Dies hatte ihre Mutter ihr immer eingeschärft, als sie noch ein kleines Mädchen war und dies hatte sie beibehalten. Es war ein automatischer Prozess, genauso wie etwa das Atmen. Sie nahm den Schlüssel von der Tür, da ihre Mutter ihr eingeschärft hatte, falls etwas passiere, sie zB in der Dusche ausrutsche, könne niemand in die Wohnung rein. Neben der Tür hatte sie eines dieser typischen Schlüsselbretter hängen, welches die Kontur eines Schlüssels hatte. Alma konnte nicht ahnen, dass sie den Schlüssel zum letzten Mal an den Nagel des Brettes hängen würde.


Sie stellte ihre Tasche auf den kleinen Beistelltisch, ging vorbei an ihrem Schlafzimmer, nahm in den Augenwinkeln etwas wahr, was sonst nicht da war, und steuerte irritiert direkt in die Küche. Auf dem Esstisch stand ein halb leeres Wasserglas. Sie konnte sich nicht erinnern, am Morgen Wasser getrunken zu haben. Kaffee, ja. Aber Wasser? Mit einem Schulterzucken nahm sie das Glas vom Tisch und stellte es in die Spüle, in der Chipskrümel lagen. Sie hatte bestimmt keine Chips gegessen! Nur ihre Mutter besass einen Schlüssel zu ihrer Wohnung. Doch diese wohnte am anderen Ende der Schweiz und ass so etwas nicht. Ein ungutes Gefühl griff sanft nach ihr, kam immer näher und nahm sie schliesslich ganz für sich ein. Erst jetzt, erinnerte sie sich ans Schlafzimmer. Etwas war nicht wie sonst. Etwas hatte sie irritiert. Was war es? Da war ein Schatten! Alma’s Verstand wollte nicht eingestehen, dass sich jemand in der Wohnung befinden musste. Sie krallte sich an der Spüle fest und überlegte. Der einzige Fluchtweg war die Wohnungstür, doch um diese zu erreichen, musste sie am Schlafzimmer vorbei gehen. Der Balkon! Sie wohnte im 4. Stock und würde sich den Hals brechen spränge sie da runter. 


Alma schlich zur Wohnungstür, wollte die Schlüssel vom Brett nehmen, doch die waren nicht mehr da. Ehe sie sich umdrehen konnte, spürte sie einen heissen Atem im Nacken. Ihr Kopf knallte heftig gegen Tür und hinterliess einen blutigen Abdruck. Alma sackte zu Boden und blickte zu dem riesigen Kerl auf, der mit seiner Faust ausholte und ihr die Nase übers ganze Gesicht schmierte. 


Als Alma wieder zu sich kam, fand sie ihre Hände und Füsse ans Bett gefesselt. Vor ihr sass der Riese auf ihrem hübschen antiken Sessel und grinste. Das letzte, was Alma in ihrem Leben hören sollte, waren die Worte ihres Mörders, als er ihr ins Ohr flüsterte „Du wirst nicht überleben. Und du wirst unter grauenvollen Qualen sterben.“


Kurz vor Morgengrauen war der Riese fertig. Betrachtete die blutigen Überbleibsel, die vor 6 Stunden noch ein Menschen gewesen waren, und sagte „Und Gott sprach, du wirst nicht überleben und unter grausamen Qualen sterben - und er betrachtete sein Werk und sah dass es gut war.“

Samstag, 22. Oktober 2016

Geschenkt ist noch zu teuer XIX - Das gute Gefühl gekündigt zu haben

Geschenkt ist noch zu teuer I
Geschenkt ist noch zu teuer II - Die Rückkehr
Geschenkt ist noch zu teuer III - Fluch des Wassers
Geschenkt ist noch zu teuer IV - Das Kreuz des Unheils
Geschenkt ist noch zu teuer V - Eingemauert
Geschenkt ist noch zu teuer VI - Dark Water
Geschenkt ist noch zu teuer VII - Der Kühlschrank aka Winterwonderland 
Geschenkt ist noch zu teuer VIII - Fahrstuhl des Grauens
Geschenkt ist noch zu teuer IX - The Day after - Die Küche: Vollendung
Geschenkt ist noch zu teuer X - Dark Water II - Duftnoten
Geschenkt ist noch zu teuer XI - Der Begriff "Bruchbude"
Geschenkt ist noch zu teuer XII - Der tanzende Wasserhahn / Update Küche
Geschenkt ist noch zu teuer XIII - Gute Deutsche Handarbeit & weitere Lügen
Geschenkt ist noch zu teuer XIV - NUSSBAUMER ElektroanlÜgen AG
Geschenkt ist noch zu teuer XV - Tropenzone
Geschenkt ist noch zu teuer XVI - Das Glück zieht ein ins Haus
Geschenkt ist noch zu teuer XVII - NUSSBAUMER Elektroanlagen AG - Mailverkehr
Geschenkt ist noch zu teuer XVIII - Was lüüügsch?
Geschenkt ist noch zu teuer XIX - Das gute Gefühl gekündigt zu haben
Geschenkt ist noch zu teuer XX - Vollendung & Ade Merciii


Seid gegrüsst, meine ehrenwerten Leser

Wieso denke ich nun an Nussbaumer? Weil er möglicherweise solch eine Begrüssung gewünscht hätte? Ehre dem, dem sie gebührt, nicht?

Wie dem auch sei. Es ist offiziell! Meine Wohnung aka die Bruchbude, sowie die Dienste der UPC Cablecom sind gekündigt!
Ich weiss nun, wie sich Freiheit anfühlt!

Meine Tage hier sind gezählt! Spätestens Ende Januar bin ich hier raus! Ich glühe! Ich strahle! Ich bin erfüllt von Freude und einem Glücksgefühl, von dem ich denke, dass es jene Art von Glück ist, von dem Schwangere berichten.
Geschätzte Leser, es geht mir gut! Ich habe ein stupides, gewinnendes und einfach zufriedenes Grinsen im Gesicht. Ich werde bald hier raus sein!

Leser, heute habe ich den Fahrstuhl des Grauens betreten, da ich etwas von meinem feuchten Keller, sich im 2. UG befindend, in den 2. Stock schaffen musste. Ein Gestank nach Rauch erfüllte die Kabine des Fahrstuhls.
Entweder hat jemand darin geraucht, oder es ist ein Vorgeschmack (oder in dem Fall Vorgeruch) auf die HÖLLE! Allerdings spricht man ja da von Schwefel...

Wie dem auch sei, ich fasse mein Glück noch gar nicht. Ich darf hier raus!!!


Geschenkt ist noch zu teuer XVIII - Was lüüügsch?

Geschenkt ist noch zu teuer I
Geschenkt ist noch zu teuer II - Die Rückkehr
Geschenkt ist noch zu teuer III - Fluch des Wassers
Geschenkt ist noch zu teuer IV - Das Kreuz des Unheils
Geschenkt ist noch zu teuer V - Eingemauert
Geschenkt ist noch zu teuer VI - Dark Water
Geschenkt ist noch zu teuer VII - Der Kühlschrank aka Winterwonderland 
Geschenkt ist noch zu teuer VIII - Fahrstuhl des Grauens
Geschenkt ist noch zu teuer IX - The Day after - Die Küche: Vollendung
Geschenkt ist noch zu teuer X - Dark Water II - Duftnoten
Geschenkt ist noch zu teuer XI - Der Begriff "Bruchbude"
Geschenkt ist noch zu teuer XII - Der tanzende Wasserhahn / Update Küche
Geschenkt ist noch zu teuer XIII - Gute Deutsche Handarbeit & weitere Lügen
Geschenkt ist noch zu teuer XIV - NUSSBAUMER ElektroanlÜgen AG
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Geschenkt ist noch zu teuer XVIII - Was lüüügsch?
Geschenkt ist noch zu teuer XIX - Das gute Gefühl gekündigt zu haben
Geschenkt ist noch zu teuer XX - Vollendung & Ade Merciii

Guten Abend, meine geschätzten Leser

Es ist soweit! Denn einer von Euch bekommt die Möglichkeit, meine Wohnung als Nachmieter anzutreten! Na, wer möchte?

Gestern als ich bei der Arbeit war, kam da eine Mail von Frau S. von der Verwaltung. Jemand möchte heute, Samstag, 22.10.2016, meine Wohnung besichtigen kommen. o_O
Die Verwaltung hat meine Kündigung noch gar nicht erhalten. Aber gut...

Jedenfalls ist die Wohnung bereits ausgeschrieben worden. Als ich das Inserat gelesen habe, kam ich nicht umhin, an meinen lieben Freund Sevimausiii zu denken. An ihn und sein Zitat:

"Was lüüügsch, was lüüügsch?! Lügi du Elände!!! 

Kommen wir zu den Unstimmigkeiten, welche nicht mehr mein Bier sein werden. So ein Bierli wäre jetzt nicht schlecht... Ich habe noch ein ZAB im Kühlschrank stehen, aber das hebe ich mir für einen besonderen Anlass auf... Vielleicht den Auszug? Oder ich zelebrieren Diesen ganz dekadent mit der überteuerten Flasche Dom Perrignon, welche seit Jahren in meinem Kühlschrank steht und auf eine Gelegenheit des Getrunkenwerdens wartet. Sie ist sehr geduldig. ^_^





And here we go:

Ist es nicht wunderbar? ♡
Auch wenn es sich um den Nettomietpreis handelt... 

Wenn Comparis wüsste dass...
a) dies der Nettomietpreis ist
b) es sich um eine Bruchbude handelt
wäre die Wertung NICHT 4.5


Die Farbe der Platten stimmt auch nicht, aber ja


1.)
Natürlich... wenn man eine permanente Bruchbude und zahlreiche Mängel als attraktiv bezeichnet...
Natürlich... wenn man den Fersentramper und Stuhlschieber über mir als attraktive Geräuschkulisse betrachtet...
Natürlich... wenn man... ach lest meine Blogeinträge zur Wohnung
2.)
Das gute 10qm gross ist, aber aufgrund der hohen Feuchtigkeit für nichts zu gebrauchen ist... oder lagern Sie palletweise Getränke in Ihrem Keller? Karton? Nein, der weicht auf... Kleidung? Nein, die schimmelt... hach ja...
3.)
Ah nein? Wieso genau habe ich eine Stromrechnung erhalten?
Wie war das mit dem Kabelanschluss? 

Geschenkt ist noch zu teuer XVII - NUSSBAUMER Elektroanlügen AG - Mailverkehr

Geschenkt ist noch zu teuer I
Geschenkt ist noch zu teuer II - Die Rückkehr
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Geschenkt ist noch zu teuer V - Eingemauert
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Geschenkt ist noch zu teuer VIII - Fahrstuhl des Grauens
Geschenkt ist noch zu teuer IX - The Day after - Die Küche: Vollendung
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Geschenkt ist noch zu teuer XI - Der Begriff "Bruchbude"
Geschenkt ist noch zu teuer XII - Der tanzende Wasserhahn / Update Küche
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Geschenkt ist noch zu teuer XX - Vollendung & Ade Merciii

Guten Nachmittag, meine ehrenwerten Leser

Ihr habt noch immer Energie meine Leidensgeschichte zu verfolgen? Ich habe wieder Energie getankt. Mit der Bruchbude habe ich abgeschlossen - aber mit dem Stromer noch nicht.
NUSSBAUMER ELEKTROANLAGEN AG ist eine Schweizer Firma, die ein Beispiel dafür ist, wieso man lieber ausländische Firmen beauftragt.

Hier, und nur hier, wird Euch die Ehre zuteil, den Mailverkehr zwischen diesem Menschen und meiner Person nachzulesen.
Dieser Mensch hat ganz offensichtlich keinen Respekt vor der Vernunft und ich habe keinen Respekt vor Menschen, die keinen Respekt vor der Vernunft haben.
Dieser Mensch hat mir, obschon er mich nicht einmal kennt, den KRIEG erklärt. Sollte jemals jemand ein Buch über ihn schreiben, so wäre dann der Titel "Er wollte einen Feind".

Mir ist es ein grosses Anliegen, Euch meine getreuen Leser, nicht zu belügen und Euch auch keine falschen Hoffnungen oder Eindrücke zu machen. Daher sage ich es ganz klar: Wir befinden uns im Krieg. Nussbaumer und ich. Ich möchte Euch das so schildern: Mich könnte man als Vietnam bezeichnen. Ich habe nichts Unrechtes getan und dieser Mensch tut mir Unrecht und meint, ich nehme dies einfach so hin. Taten dies die Vietnamesen, als die Amerikaner einfach über deren Länder und Menschen hergefallen sind? Nein.
Dieser Mensch hat einfach so ein zweites Vietnam errichtet. Und ich werde NICHT als die USA aus diesem Krieg ziehen.

Ich bin der verdammte Eisberg, auf den er seine TITANIC zu steuert. Hat der Eisberg damals, in jener tiefschwarzen Nacht des 14. April 1912, nachgegeben und sich von dieser Stahlkonstruktion aus dem Weg räumen lassen? Nein. Er ist, trotz Kollision standhaft geblieben. Ich, Eure Navi M. Gray, werde es ihm gleichtun.

Wir erinnern uns, an Bashkirian Airlines Flug 2937 und DHL Flug 611, welche im Sternenhimmel, unter welchem Überlingen geschlafen hat, auf Kollisionskurs waren und innert Sekunden die Lebensgeister von 71 Menschen ausgeknipst haben. Beide Flugzeuge waren nur noch Einzelteile, zerstreut über den Landen. Gliedmassen eins lebendiger Menschen hingen in Bäumen und lagen in den Wiesen. Keiner hat überlebt.
Nun fragt Ihr Euch, was mein Krieg damit zu tun hat. Wir sagen einfach, Nussbaumer ist Peter Nielsen, der diensthabende Fluglotse in dieser Nacht. Und ich verehre Vitaly Kaloyev ebenso als Volksheld, wie es seine Landsleute tun. Moment... wenn ich das jetzt so stehen lasse, könnte man zum Schluss kommen, ich habe vor diesen Minusmenschen abzustechen. Mitnichten meine guten Leser. Schliesslich könnte ich aus dem Gefängnis heraus, kaum solch wunderbare Einträge posten.
Eigentlich passt dieses Beispiel überhaupt nicht. Ausser in einem. Kaloyev ist für sein Recht eingestanden. Er hat getan, was er tun musste. Und so werde ich für mein Recht einstehen und tun, was eine Frau nunmal tun muss, die von einem geldgeilen Firmeninhaber verarscht wird. Ich werde kämpfen, wie es Rambo getan hat.

Ich werde in den Boxring steigen und diesen als Ivan Drago verlassen, während Nussbaumer den Apollo Creed spielt. Moment... schon wieder haben wir einen Mord, bzw. Todschlag... Vergessen wir Ivan und Apollo. Nehmen wir stattdessen... ahm Rocky und Apollo im ersten Teil. Zwar nein, dieser Kampf hat ja dann nicht gezählt... Ich werde als Rocky aus dem Ring steigen, während Nussbaumer Ivan Drago mimt. Obwohl ich mir nicht vorstellen kann, dass Nussbaumer Dolph Lundgren auch nur entfernt das Wasser reichen kann...

Mister Miyagi passt auch nicht auf mich, eher noch der Typ des Cobra Kai Dojos. Allerdings bekommt der ja von Miyaji auf die Fresse...

Ich bin der Weisse Hai und Nussbaumer ist Robert Shaw, zwar, der Hai wird dann von Roy Scheider gekillt... Wieso enden all meine Beispiel entweder mit meinem oder mit seinem Tod?
Lasst mich kurz überlegen... etwas wird mir wohl noch einfallen...

Nedry in Jurassic Park? Gekillt von einem Dilopho...

Ich kann nicht fassen, dass mir nichts einfallen will...

Na gut, dann sei es eben so. Kommen wir zu den versprochenen Mails:

Aber ich möchte Euch warnen... Nussbaumer kreidet mir an, dass ich anständig schreiben muss. Es kann also sein, dass meine Mails alles andere als anständig sind. Viel mehr ausfallend und von Fäkalsprache durchsetzt, aber urteilt selbst...


Mit ist bewusst, dass sich hier 2 Fehler eingeschlichen haben, aber ich bin zu faul diese zu korrigieren... Bitte um Nachsicht.





Was genau ist an diesem Satz unanständig?
Stört er sich wohlmöglich daran, dass ich ihm in der Deutschen Sprache überlegen bin?
Vermisst er Floskeln wie "Sehr geehrter" und "Freundliche Grüsse"?
Ich kann ja schlecht schreiben, "echauffierte Grüsse" oder so was in der Art... Tja, wir werden es nie erfahren... 



Samstag, 15. Oktober 2016

Geschenkt ist noch zu teuer XVI - Das Glück zieht ein ins Haus

Geschenkt ist noch zu teuer I
Geschenkt ist noch zu teuer II - Die Rückkehr
Geschenkt ist noch zu teuer III - Fluch des Wassers
Geschenkt ist noch zu teuer IV - Das Kreuz des Unheils
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Geschenkt ist noch zu teuer IX - The Day after - Die Küche: Vollendung
Geschenkt ist noch zu teuer X - Dark Water II - Duftnoten
Geschenkt ist noch zu teuer XI - Der Begriff "Bruchbude"
Geschenkt ist noch zu teuer XII - Der tanzende Wasserhahn / Update Küche
Geschenkt ist noch zu teuer XIII - Gute Deutsche Handarbeit & weitere Lügen
Geschenkt ist noch zu teuer XIV - NUSSBAUMER ElektroanlÜgen AG
Geschenkt ist noch zu teuer XV - Tropenzone
Geschenkt ist noch zu teuer XVI - Das Glück zieht ein ins Haus
Geschenkt ist noch zu teuer XVII - NUSSBAUMER Elektroanlagen AG - Mailverkehr
Geschenkt ist noch zu teuer XVIII - Was lüüügsch?
Geschenkt ist noch zu teuer XIX - Das gute Gefühl gekündigt zu haben
Geschenkt ist noch zu teuer XX - Vollendung & Ade Merciii

Oh, Ihr seid wieder hier?
Ihr seid meiner Leidensgeschichte "Wohnen im Löwenpark" noch nicht überdrüssig? Oder habt Ihr Euch an meinem Übel ergötzt? Einige von Euch bestimmt. Aber deren Menschen Namen werde ich hier nicht preisgeben. Leider gibt es Gesetze... Im Mittelalter war es noch ein Leichtes irgendwelche Verräter zu ächten... Andererseits war es damals mit der Redefreiheit etwas anders...
Wie dem auch sei, ein herzliches willkommen zurück!

Heute verkünde ich eine frohe Botschaft! Aber ehe ich dazu komme und ehe Ihr dazu kommt, die geschwärzten Schriftstücke zu beäugen, schulde ich Euch eine Erklärung zum Titel. Das heisst, ich schulde sie Euch nicht, aber andererseits hätte ich das Wort "kommen" dreimal in einem Satz verwenden müssen, und das wäre echt hässlich gewesen. Natürlich gäbe es zahlreiche Synonyme, aber es ist schon spät (haha 20:33 Uhr)... Ich WILL es Euch erklären, denn es ist mit Nostalgie meiner Kindheit verbunden:

Good old 90's

Die guten alten 90er Jahre... Wir hatten noch gute Unterhaltung im Fernseher. Das Samstags-TV-Programm war völlig auf uns Kids ausgerichtet. Wir konnten den ganzen Tag vor diesem schwarzen Kasten verbringen und uns zusammen mit Serien wie den folgenden amüsieren:
- Parker Lews - Der coole von der Schule
- Roseanne
- The Simpsons
- Die Jetsons
- Die Familie Feuerstein
- X-Men
- Power Rangers
- Teenage Mutant Ninja Turtles
- Bill Cosby Show
- Die Dinos
- Captain N - The Game Master
- The Legend of Zelda
- Hercules
- Xena
- HULK
- Animaniacs
- Captain Planet
- Batman - The animated Series
- Spiderman
- Doug
- Darkwing Duck
- Pinky and the Brain
- Eerie Indiana
- Biker Mice from Mars
- Inspector Gadget
- Lady Oscar
- Prinzessin Sara
- Mrs. Jo und ihre fröhliche Familie
- Eine fröhliche Familie
- Als die Tiere den Wals verliessen
- Gummibärenbande
- Pepper Ann
- Mumins
- Blinky Bill
- Gargoyles - Auf den Schwingen der Gerechtigkeit
- Speedy Gonzales
- Freakazoid
- Rockos modernes Leben
- Shoetown
- Heidi
- Beetlejuice
- Isnogud
- Alvin and the Chipmunks
- Ghostbusters
- Droopy - Der Meisterdetektiv
- Die Glücksbärchis
- Dennis
- Otto's Ottifanten
- Im Tal der Dinosaurier
- etc... eine wunderbare Liste findet Ihr hier.
es gab sogar Zeichentrickserien von Back to the Future,, Pobbles, Jackie Chan und Karate Kid... 

Bitte entschuldigt, ich habe mich etwas hinreissen lassen... 

Eigentlich wollte ich nur die eine Serie erwähnen. Die Dinos! 
Fran und Earl haben Eheprobleme und in einer Szene kurvt die Grossmutter mit Ballons wedelnd durchs Bild und singt voller Lebensfreude "Das Glück zieht ein in unser Haus, meine Frannie schmeisst die Fettbacke raus." 
Dieses Ereignis ist in den Archiven meines Gehirns sehr weit vorne abgelegt, da es mir des öfteren immer mal wieder einfällt. Und hier ist es doch passend!



Das Glück zieht ein ins Haus,
in 3 Monaten bin ich hier raus!

Hier dürft Ihr, youtube sei dank, die Szene anschauen:


Und nun, da wir die Herkunft des Titels geklärt und kurz dieser stupiden und doch süssen TV-Serie aus Kindertagen gehuldigt haben, kommen wir gleich, ohne Umschweife und Werbeunterbrechungen zu den Schriftstücken:

3 monatige Inhaftierung

Anstelle der im Vertrag festgelegten Kündigungsfrist, in der steht, "erstmals kündbar per 1. Juli 2017", kommt mir die Verwaltung nun mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten entgegen. Das heisst, spätestens Ende Januar darf ich die Fesseln des Löwenparks abstreifen und bin FREI!
"Smeagol ist frei!!!"
Beweis A: Schriftsück 1:


Entschädigung

Den Mieterschutz musste ich gleich zurückpfeifen. Denn, folgendes Schriftstück durfte ich erst in meinem virtuellen und dann in meinem physischen Briefkasten vorfinden:


Mein Vater und ich fragen uns nach wie vor, wie man auf eine Zahl von CHF 562.60 kommt. Dies könnte man wohl als Ausgleichsbetrag oder Rundungsdifferenz benennen. Aber gut, ich klage nicht. Das einzig störende hierbei ist, dass er selbst von seiner Grosszügigkeit überzeugt ist. "unserem grosszügigen Entschädigungsvorschlag"... 
Er besteht tatsächlich darauf, mir die gesamten upc-Kosten von CHF 407.40 zu überweisen, weiss aber, dass ich vor Juli 2017 hier raus sein will und werde. Folglich werde ich ihm dann wohl wieder Geld zurück zahlen müssen... Aber, wir werden sehen... 

Termin zur Vertragsunterzeichnung

Da ist man aber ganz schnell gewesen. Kaum hatte ich die Entschädigungsmail erhalten, folgte auch schon die Mail von Frau S. betreffend einer Terminvereinbarung zur Unterzeichnung des neuen Vertrags. Lest sie Euch durch und dann sagt mir, was Ihr merkwürdig findet: 


Na? Ist Euch aufgefallen, dass sie den alten Vertrag mitnehmen will? Wieso? 
Dies ist für mich äusserst befremdlich um nicht zu sagen, kafkaesk. Ich bin mir nicht sicher, ob ich den alten Vertrag noch abgelegt habe, oder ob dieser bereits dem Altpapier zum Opfer gefallen ist, ich hatte ja schliesslich bereits einen neuen erhalten, den ich noch nicht unterzeichnet hatte... hmmm Wir werden sehen... 
Ist es nicht zu blöd, dass ausgerechnet dieses Schriftstück, das die gute Frau mitzunehmen wünscht, meinem "Magic Cleaning Wahn" zum Opfer gefallen ist, wo ich doch sonst immer alles ganz fanatisch aufgehoben habe? -_^

Die gute Dame weiss um meine Arbeits- und Reisezeiten. Folglich müsste ihr klar sein, dass sie zur Vertragsunterzeichnung nach Winterthur kommen müsste. Nein, ich habe keine Zeit. Und dass sie gegen 20:30 Uhr hier hereinschneit, glaube ich kaum und wünsche ich auch nicht. Denn nach einem langen Arbeitstag, wenn ich von der Müdigkeit schon fast gänzlich übermannt bin, ist mein Selbst äusserst gereizt / gehässig und möglicherweise unfreundlich oder gar cholerisch / gebieterisch. Daher nein. 
Ich werde ihr aber vorschlagen, sie möge die Dokumente in meinen Briefkasten werfen. Diesen mit dem störrischen Briefeinwurf... 

Diesbezüglich werde ich Euch zu gegebenem Zeitpunkt wieder informieren. 

Ergebenst, Eure Schreiberin
Navi M. Gray

Geschenkt ist noch zu teuer XV - Tropenzone

Geschenkt ist noch zu teuer I
Geschenkt ist noch zu teuer II - Die Rückkehr
Geschenkt ist noch zu teuer III - Fluch des Wassers
Geschenkt ist noch zu teuer IV - Das Kreuz des Unheils
Geschenkt ist noch zu teuer V - Eingemauert
Geschenkt ist noch zu teuer VI - Dark Water
Geschenkt ist noch zu teuer VII - Der Kühlschrank aka Winterwonderland 
Geschenkt ist noch zu teuer VIII - Fahrstuhl des Grauens
Geschenkt ist noch zu teuer IX - The Day after - Die Küche: Vollendung
Geschenkt ist noch zu teuer X - Dark Water II - Duftnoten
Geschenkt ist noch zu teuer XI - Der Begriff "Bruchbude"
Geschenkt ist noch zu teuer XII - Der tanzende Wasserhahn / Update Küche
Geschenkt ist noch zu teuer XIII - Gute Deutsche Handarbeit & weitere Lügen
Geschenkt ist noch zu teuer XIV - NUSSBAUMER ElektroanlÜgen AG
Geschenkt ist noch zu teuer XV - Tropenzone
Geschenkt ist noch zu teuer XVI - Das Glück zieht ein ins Haus
Geschenkt ist noch zu teuer XVII - NUSSBAUMER Elektroanlagen AG - Mailverkehr
Geschenkt ist noch zu teuer XVIII - Was lüüügsch?
Geschenkt ist noch zu teuer XIX - Das gute Gefühl gekündigt zu haben
Geschenkt ist noch zu teuer XX - Vollendung & Ade Merciii



Guten Abend geschätzte Leser,
Heute Abend nehme ich Euch mit auf eine Reise durch das Land der Heizungen und Klimata. 



Am 11. Oktober 2016 habe ich morgens um 07:46 eine Mail an Frau S. der Verwaltung geschickt. Inhalt war die Anfrage betreffend meiner Heizung. Obschon meine zwei Regler (ich habe 4 Räume) auf 0 waren, strahlten die Bodenplatten im Badezimmer eine angenehme Wärme aus. Da sich im Badezimmer kein Regulator für die Heizung befindet, musste ich anfragen, wie die Wärme in jenem Raum zu steuern sei. 
Auch habe ich angefragt, wie es denn sein könne, dass in meiner Wohnung geradezu tropische Temperaturen herrschten, wo doch beide Regler (einer fürs Schlafzimmer und einer für den Wohnbereich) auf 0 stehen. 

Am 12. Oktober 2016 um 13:58 Uhr erhielt ich eine Antwort. Nicht von Frau C. sondern von Herrn B. höchstpersönlich:


Demnach müsste ich jedes Mal bei der Heizungsfirma, deren Name ich noch nicht einmal kenne, anrufen, wenn ich eine andere Temperatur im Badezimmer haben möchte? 
"Guten Tag Herr Sowieso, ja ganz recht. Ich schon wieder. Würden Sie bitte vorbei kommen? Mein Badezimmer ist mir 2 Grad zu warm. Herzlichen Dank."
Wieso macht man so etwas???
Jedenfalls war der Heizungsmann da und hat den Regler im Wohnzimmer dann gleich auf 5 gestellt. Als ich dann am Abend nach hause gekommen bin, musste ich erstmal alle Fenster und die Balkontür aufreissen, den Regler wieder auf 0 drehen und mich in Windeseile von Mantel und Schal befreien, fühlte ich mich doch wie in einem Steamer. Oder zumindest denke ich, dass man sich in einem Steamer so fühlen würde... 
Nun bin ich gespannt, ob sich das noch normalisiert, oder ob ich dann wieder bei der Verwaltung anklopfen muss... Niemand weiss es... doch wir werden es sehen... 

Geschenkt ist noch zu teuer XIV - NUSSBAUMER ElektroanlÜgen AG

Geschenkt ist noch zu teuer I
Geschenkt ist noch zu teuer II - Die Rückkehr
Geschenkt ist noch zu teuer III - Fluch des Wassers
Geschenkt ist noch zu teuer IV - Das Kreuz des Unheils
Geschenkt ist noch zu teuer V - Eingemauert
Geschenkt ist noch zu teuer VI - Dark Water
Geschenkt ist noch zu teuer VII - Der Kühlschrank aka Winterwonderland 
Geschenkt ist noch zu teuer VIII - Fahrstuhl des Grauens
Geschenkt ist noch zu teuer IX - The Day after - Die Küche: Vollendung
Geschenkt ist noch zu teuer X - Dark Water II - Duftnoten
Geschenkt ist noch zu teuer XI - Der Begriff "Bruchbude"
Geschenkt ist noch zu teuer XII - Der tanzende Wasserhahn / Update Küche
Geschenkt ist noch zu teuer XIII - Gute Deutsche Handarbeit & weitere Lügen
Geschenkt ist noch zu teuer XIV - NUSSBAUMER ElektroanlÜgen AG
Geschenkt ist noch zu teuer XV - Tropenzone
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Geschenkt ist noch zu teuer XVII - NUSSBAUMER Elektroanlagen AG - Mailverkehr
Geschenkt ist noch zu teuer XVIII - Was lüüügsch?
Geschenkt ist noch zu teuer XIX - Das gute Gefühl gekündigt zu haben
Geschenkt ist noch zu teuer XX - Vollendung & Ade Merciii

Willkommen, geschätzte Leser... Guten Abend

Mein Fernseher zeigt Final Destination 3, während ich hier sitze, Bilder bearbeite und meinen Eintrag schreibe. Final Destination 3 daher, weil ich den Kitsch so mag. Und auch weil ich die Filme, in denen Chris Lemke mitwirkt schätze.

Getreue Leser, dies hier ist möglicherweise der Auftakt eines Falles, den Ihr irgendwann in einer Folge von Kassensturz sehen werdet. Das Kamerateam steht vor den verschlossenen Türen der Nussbaumer AG und der gute Herr selbst wird sich nicht vor der Kamera zeigen. 
Vielleicht lest Ihr auch einen Bericht im Beobachter darüber. Ich habe auch den Tipp erhalten, ich könnte damit zu TeleM1 oder auch Blick berichte äusserst gerne über so etwas. Na dann. Warten wir's ab. 

Angefangen hat das alles ja Anfangs Juli, ganz harmlos. Es war eine nicht funktionierende TV-Steckdose, welche Auslöser zu diesem (möglicherweise künftigen Rechtsstreit) war. Der Cablecom-Mann meinte ja am Telefon, es könne nur an der Steckdose liegen. 
Dies hatte ich ja dann gleich der Verwaltung gemeldet. Erinnert Ihr Euch? Ganz genau. NUSSBAUMER ELEKTROANLÜGEN AG ist jene Firma, die Rückrufe versprochen, aber nie generiert hat. NUSSBAUMER ELEKTROANLÜGEN AG ist jene Firma, deren Chef eine verlogene Nachricht auf meiner Combox hinterlassen hatte. NUSSBAUMER ELEKTROANLÜGEN AG, ist jene Firma, die erst den Azubi vorbei geschickt hatte, der dann die falsche Auskunft gegeben hatte, es befände sich kein Kabel in der Wand. NUSSBAUMER ELEKTROANLÜGEN AG ist jene Firma, deren Projektleiter dann am Folgetag zu meinem Vater sagte, es könne kein Signal empfangen werden, da das Breitbandkabel nicht angeschlossen sei. 
NUSSBAUMER ELEKTROANLÜGEN AG ist jene Firma, die sich erdreistet, mir eine Rechnung auszustellen, über Dienste, welche NIE und von NIEMANDEM  gefordert worden sind. 
NUSSBAUMER ELEKTROANLÜGEN AG ist jene Firma, die in der Mail an meine Verwaltung behauptet, bei der Abnahme durch die upc hätten alle Steckdosen funktioniert. 

Die Rechnung, welche ich im September von dieser dubiosen Firma erhalten hatte, wurde an die Verwaltung weitergeleitet. Da kein Echo von dieser kam, dachte ich der Fall sei abgeschlossen. Dann erhielt ich aber in dieser Woche eine Mail von Herrn B. der Bärtschiger oder BR Immobilien, in welcher er mir die Rechnung wieder zuschiebt. Zeit gelassen hat er sich ja damit, der gute Herr B....
Und hier kommen wir auch schon zum Mailvkerkehr, auf den Ihr bestimmt gewartet habt, habe ich doch Rückmeldungen von einigen von Euch, meinen getreuen Lesern, erhalten, dass meine geschwärzten Mails geliebt würden. 





Es ist mir wichtig, hier anzumerken, dass der Eidgenössisch diplomierte Elektroinstallateur nicht einmal meinen Nachnamen korrekt zu schreiben im Stande war. Die Rechnung lautete auf den Namen meines Vaters und war an meine Anschrift adressiert. Kollege Eidg. dipl. Elektroinstallateur, wie wäre es mit ein wenig Achtsamkeit?
Aber von jemandem wie Ihnen, ist dies wohl kaum zu erwarten. 
Da Ihnen ja gar Grosskunden abspringen (dies spricht ja bereits für sich), müssen Sie Ihr Geld reinholen, in dem Sie Privatpersonen abzuzocken versuchen, oder wie? 

Mein Vater ist ein gutherziger, liebevoller und nachgiebiger Mensch. Ich glücklicherweise nicht. Obschon es sich "nur" um rund 200 Franken handelt, werde ich dies so nicht akzeptieren. 
Dieser Mann und mit seiner Firma hatte nur den Auftrag die Steckdose zu reparieren, die von ihm von Anfang an schlecht installiert worden ist. Dann verrechnet er mir den Weg, den er ohnehin hat auf sich nehmen müssen, um die Dose zu reparieren. Garantie? 
Dann verrechnet er mir die Inbetriebnahme der UPC-Dienste. Es hat ihn Niemand darum gebeten, ein neues Passwort anzufordern und all meine Einstellungen zu löschen. Dies hat er von sich aus getan, was mich zum Schäumen gebracht hat. Da mein TWILIGHT ZONE Netzwerk nun wieder einen Namen hat wie upcXXXXX... Er berechnet mir eine Senderprogrammierung. Ohne Scheiss jetzt? Auch DAZU wurde er nie aufgefordert. Ich programmiere meine Sender liebend gerne selbst. Und am liebsten mag ich die Position "TV-Funktionskontrolle". Was beinhaltet das? Das Einschalten meines Fernsehers etwa? Falls dem so sein sollte, einschalten musste er ihn ja zwangsläufig, um testen zu können, ob die Sender nun reinkommen. 
Da Ihr, meine getreuen Leser, mich ja langsam kennt, könnt Ihr Euch denken, dass ich so etwas nicht auf mir sitzen lasse. 
Somit habe ich am Abend des vergangenen Donnerstags, 13. Oktober 2016, meine Hände einbandagiert und die Boxhandschuhe übergestreift. Ich werde kämpfen. Und wenn es das Letzte ist, was ich je tun werde. 
Dieser elendehueredräcks Schofsäcku kommt mir nicht so leicht davon. In meiner ganzen Aggression gegen dieses schwimmbeckengrosse Arschloch, habe ich mein getreues MacBook aufgeklappt und meine Aggression per Mail an diesen elenden Dreckskerl geschickt: 




Natürlich war am Freitag keine Stellungnahme dieses zwielichtigen Menschen zu verzeichnen. 
Sollte er wirklich derart feige sein und mir eine Antwort verwehren, werde ich ihn anrufen. Sollte er "nicht erreichbar sein", so werde ich nochmals anrufen und immer wieder. 
Und sollte dies keine Früchte (des Zorns) tragen, so habe ich einen Rechtsschutz, der sich dann damit auseinander setzen darf und wird. 
Des Weiteren werden sicher mal Kassensturz und Beobachter kontaktiert. Ich werde den Fall publik machen. Solche dubiosen Machenschaften müssen aufgedeckt werden, damit andere Menschen von dieser Abzockerbude verschont bleiben. 

Ich sollte mich darüber informieren, ob es rechtlich in Ordnung ist, wenn ich Flugblätter verteile... -_^

Samstag, 8. Oktober 2016

Geschenkt ist noch zu teuer XIII - Gute Deutsche Handarbeit & weitere Lügen

Geschenkt ist noch zu teuer I
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Geschenkt ist noch zu teuer IX - The Day after - Die Küche: Vollendung
Geschenkt ist noch zu teuer X - Dark Water II - Duftnoten
Geschenkt ist noch zu teuer XI - Der Begriff "Bruchbude"
Geschenkt ist noch zu teuer XII - Der tanzende Wasserhahn / Update Küche
Geschenkt ist noch zu teuer XIII - Gute Deutsche Handarbeit & weitere Lügen
Geschenkt ist noch zu teuer XIV - NUSSBAUMER ElektroanlÜgen AG
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Geschenkt ist noch zu teuer XVII - NUSSBAUMER Elektroanlagen AG - Mailverkehr
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Geschenkt ist noch zu teuer XIX - Das gute Gefühl gekündigt zu haben
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Guten Morgen liebe Leser
Da bin ich wieder. Sitze in meinem Wohnzimmer, in dem wo die TV-Steckdose nicht funktioniert hatte, auf meinem Futon-Sofa (das nach langer Zeit ja dann doch noch geliefert worden ist), welches ein Traum aus Violet ist (wer mag diese Farbe nicht?), vor mir auf dem Steinboden steht eine Starbuckstasse, gefüllt mit einem Kaffee und Soyamilch. Ein wunderbarer Samstagmorgen. Draussen ist es grau und verhangen. Ein klassischer Herbstbastard eines Morgens. Mein iPod classic spielt Songs, die nicht zu einander passen und ich komme nicht dahinter, wieso. Habe ich Shuffle eingestellt? Wohl kaum. Ich bin der Playlist-Typ. 
Jedenfalls lief zuerst Blink 182 - All the small things weshalb ich an eine Playlist gedacht habe, die etwa heisst "Good Mood", aber abgelöst wurde Blink von Blutengel - You walk away und jetzt prügelt Catamenia's Eskhata durch den Lautsprecher. o_O Es muss einfach Shuffle sein. 
Ich schweife ab und bitte Euch, meine getreuen Leser, dies zu entschuldigen. 
Aber ich möchte kurz einwerfen, dass ich ganz vergessen hatte, wie stark doch dieser Song "Eskhata" ist! 

Jedenfalls schreibe ich hier ja nicht an einem Eintrag über Musik. Mitnichten. Heute behandeln wir die Themen Gute Deutsche Handarbeit, Geldfluss & das Adjketiv "shalaish", Der Hund bellt nicht, Dark Water.
(Children of Bodom: Mask of Sanity)

Gute Deutsche Handarbeit...

...existiert definitiv! Nur nicht, im Bezug auf die Bruchbude, wie ich diese Wohnung seit einiger Zeit ganz liebevoll nenne. Die Küchentypen der KÜCHEN MAXX AG, waren ja genau am Donnerstag, dem 22. September hier und haben die Mängel in der Küche beseitigt und durch ihre sorgfältige Arbeitsweise die Leiste beschädigt
(Chris Angel - Mind Freak)
Es hiess ja damals, es würde wieder gute 4 Wochen dauern, bis die Neue gebracht würde, denn, wir erinnern uns, die Handwerker der KÜCHEN MAXX AG verfügen sich ja nur 1x/Monat in die Schweiz. Jedenfalls waren sie dann auf Freitag, den 7. Oktober um 8:30 Uhr angekündigt. Die Handwerkertypen (ist mein Wording nicht fantastisch?) kamen dann auch, hatten aber in ihrer exakten Arbeitsweise falsche Bemessungen angestellt. Die mitgebrachte Ersatzleiste hatte schlichtweg die falsche Länge. 
In solchen Situationen sind wir alle dann stets froh darüber, dass solche Menschen nicht in wichtigen Positionen arbeiten, wo exakte Messungen eine Rolle spielen. Zum Beispiel als Statiker. Man möchte sich dies gar nicht vorstellen... 
(Dee Snider - Inconclusion)
Nun erinnern wir uns nicht alle an den Physikunterricht in der Oberstufe? Habt Ihr, meine lieben Leser, damals auch von der Tacoma Narrows Bridge gehört und gesehen? Nein? Sie schwankte im Winde und war Gone with the wind weil die Statik im Bezug auf die Winde falsch bemessen war. Weil es so schön ist, hier das Video dazu. 
(Dekadent - Vigred)


Jedenfalls ist man nun dazu gekommen, dass man eine - und nun haltet Euch fest, meine fassungslosen Leser - eine

SCHWEIZER FIRMA

mit der neuen Leiste beauftragt hat. Obschon ich Eure Gesichter nicht sehen kann, weiss ich um die Ausdrücke, die darin zu lesen sind. Ihr habt Mühe damit, dies zu glauben - genau wie ich. Aber es entspricht wohl der Wahrheit. Nun gut. Dann glauben wir das mal... 

Geldfluss und das Adjektiv "shalaish"

Es fliesst kein Geld. Ich warte noch immer auf die Rückzahlung der Gebühren der upc Cablecom Seitens der Verwaltung. 
(Die Mannequin - Do it or die)
Ich wünschte, ich hätte damals nicht auf meine gütige Mutter gehört und der Cablecom eine Kopie meines Mietvertrages zugestellt, mit der Bitte, sie möchten die Kosten direkt an meine shalaische Verwaltung richten. 
Ihr, meine Deutsch kennenden Leser, werdet Euch nun fragen, was "shalaisch" für ein Adjektiv sein soll. Eines, das ich kreiert habe. Insider. 
Erklärung zu "shalaisch": 
Die gute SOPHOS bewohnt eine Bruchbude in einem anderen Teil der Schweiz. Sie ist im gleichen Ort aufgewachsen wie ich, hat die Ausbildung im gleichen Betrieb gemacht, wie ich und nun arbeiten wir in der gleichen Firma. Bei ihr war alles gute 10 Jahre später. Hach ist sie noch herrlich jung. 
Jedenfalls bewohnt sie in Matzingen eine Bruchbude, die meiner das Wasser reichen kann. So war sie zB. 2 Wochen ohne Kühlschrank, im Keller gibt es Ratten, etc... aber die Wohnungen sehen auf den Fotos wunderschön aus. Frisch saniert. Nur funktioniert nichts. Ähnlich wie bei mir. Ihre Verwaltung trägt den Namen SHALA IMMOBILIEN. Also eine weitere Immobilienbude, von der man sich distanzieren sollte. Und genau, wie bei mir, ist es wohl so, dass sich die Verwaltung nicht meldet. E-Mails werden gelesen, aber bleiben ignoriert. Anrufe werden sporadisch entgegengenommen. Immer heisst es, man würde sich darum kümmern. Nur wann? Jedenfalls ist auch die gute SOPHOS dabei, ihre Kartons zu packen und auszuziehen... Seht Ihr die Parallelen? Ich auch. Beängstigend. 
Jedenfalls gilt shalaisch nun als DAS Adjektiv für inkompetente Verwaltungen. Auf Schweizer Mundart könnte man auch sagen, dass shalaish soviel bedeutet wie "inkompetenti huere dräcks".
(Dramarama - I've got spies)
(Exist ✝ trace - end-less) 
(Exist ✝ trace - Judea)

Der Hund bellt nicht

Wer Stephen King's LANGOLIERS gesehen (oder noch besser GELESEN) hat, weiss, woher ich diesen Ausdruck geklaut habe. Ich finde, im Klauen von Äusserungen bin ich begnadet gut ^_^
In LANGOLIERS sagte Capt. Engle, "Der Hund bellt nicht". Nick fragte ihn, was für einen Hund er meine. Engle erläutert ihm, er  meine die Leute am Boden. Die Air Traffic Controller. Kein Funkspruch nichts. Er meine die Air Force. Er meine sämtliche anderen Flugzeuge. Es sei so, als wäre der verdammte Himmel ausgestorben. 
Mein Hund trägt den Namen Bärtschiger Immobilien. Teilte mir Frau S. der Bärtschiger Immobilien doch mit, B. selbst, würde sich in dieser Woche bei mir melden, um folgende Themen zu verhandeln:
- Entschädigung
- Cablecom-Rückzahlung
Jedoch wollte B. einfach nicht bellen. Weder per Anruf noch per Briefpost und auch nicht per E-Mail. Also werde ich wohl morgen wieder eine E-Mail an Frau S schreiben. Denn die E-Mail von B. persönlich habe ich ja nicht. 
Allerdings habe ich erfahren, dass dieser Typ mein Nachbar ist. Ist das nicht herrlich? 
Er bewohnt offenbar die brobdingnagische 7,5-Zimmerwohnung im Haus 1. 
Ich erinnere mich daran, wie Frau S. bei meiner Besichtigung gesagt hat "Die 7,5-Zimmerwohnung ist als erste weg gewesen." Kein Wunder, wenn der Verwaltungstyp diese Wohnung für sich und sein genauso brobdingnagisches Ego und die ebenso grosse Haushaltskasse hat errichten lassen. Eine Wohnung so lächerlich gross und luxuriös wie sie eben einem König entsprechen muss. 
So denn kommen wir zu meinen Absichten: 
Sollte sich in der kommenden Woche niemand bei mir melden. Könnte ich ja bei meinem Nachbarn klingeln gehen. Bleibt die Tür verschlossen habe ich folgendes Szenario gedanklich durchgespielt: 
Das Kamerateam vom Kassensturz filmt die Löwenstatuen und äussert einen zynischen Kommentar. Grossaufnahme der Klingel. Das Namensschild ist verpixelt. Aufnahme des Journalisten, wie er in sein Mikrofon spricht und etwas sagt wie, Herr B. wollte nicht vor der Kamera erscheinen... 
Was mich jedoch ein bisschen tröstet ist der Gedanke und die Vorstellung dass Herr B. auch hier wohnt. Und ich hoffe und (wünsche ihm mit jeder Faser meines zerschundenen Körpers), dass auch er Mängel in diesem Ausmass in seinen 7,5 Zimmern hat! 
(Acid Black Cherry - Glamorous Sky)

Dark Water

Der Sanitär war da und hat das Loch begutachtet. Gar nicht gut. Noch immer sei es extrem feucht. Ob man wieder einen Entfeuchter in die Wohnung stellen müsse? (Natürlich, auf meine Stromkosten... - DAS werde ich auch noch ansprechen bei der Verwaltung)
Nein, dies sei zwecklos. 
Und kommt meine grosse Freude: 
Bei mir bleibt das Loch erstmal Loch. Dafür dürfen die Mieter über mir (ja genau, Godzilla von Fersentramper) nun Handwerker begrüssen. Die müssen offenbar da oben den Boden aufreissen, um zu sehen, wie gross der Schaden ist - und das fällt ihnen jetzt ein. Der Grad an Kompetenz bei den für diese zwei Bauten beauftragten Handwerker überzeugt mich! Jedenfalls habe ich erstmal KEINE Handwerkermenschen mehr in meiner Bruchbude, die ich nur gemietet habe. Die Bewohner, der Eigentumswohnung werden sich wohl gehörig in den Arsch beissen, dass sie so viel Geld für solche abrissreifen Wohnungen ausgegeben haben XD
(All American Rejects - Move Along)

Mein weiteres Vorgehen

Das Dossier für den Mieterschutz wird heute noch eingereicht (spätestens morgen, da ich noch Neuigkeiten anfügen muss). Gleich danach, schreibe ich eine Mail an Fau S. und gebe ihr Zeit, bis Ende Woche. Ich möchte bis Ende der kommenden Woche eine Antwort darauf, ob ich ohne einen gottverdammten Nachmieter suchen zu müssen hier raus kann. Denn ganz ehrlich? Wie soll ich einen Nachmieter finden mit einem Loch in der Decke? 
Ausserdem hat sich das Thema Löwenpark bereits herumgesprochen. Schliesslich sind die zahlreichen Autos der Handwerker markant...
(Killswitch Engage - When darkness falls)

Montag, 26. September 2016

Geschenkt ist noch zu teuer XII - Der tanzende Wasserhahn / Update Küche

Geschenkt ist noch zu teuer XII - Der tanzende Wasserhahn / Update Küche


Guten Abend, getreue Leser

So schnell kann es gehen und ich bringe schon wieder etwas Neues.
Eben war ich im Badezimmer, habe  mir pflichtbewusst meine Zähne geputzt und wo ich den Wasserhahn aufdrehen will, knackt etwas. Ein Plastikstück, irgendwo in den Katakomben des Waschbeckens, ist abgebrochen. Mein Wasserhahn kann jetzt tanzen.
Ich bin in schallendes Gelächter ausgebrochen. Dieses Gelächter hat per WhatsApp VoiceMessage einige meiner Freunde erreicht. Gefolgt vom Video, welches ich extra für Euch, meine wundervollen Leser, hier hochgeladen habe.




Gleich im Anschluss an dieses Amusement habe ich das Video in einer "saftigen" Mail an Frau S. der Verwaltung geschickt. Mein Text war äusserst energisch. Da ich gerade Zeit dazu hatte, die Namen in dieser Mail zu schwärzen, gibt es die Mail auch wieder hier anzuschauen.

Ja mir ist nachdem Absenden aufgefallen, dass die Mail nicht fehlerfrei verfasst worden ist. Ich schreibe dies meiner Raserei zu, in der ich mich zwar nicht befinde, aber irgend eine Ausrede braucht man ja.
Gut, sind wir ehrlich. Schliesslich war ich es bisher immer. Ich habe schon vor Wut geschäumt, als ich die Mail geschrieben habe. Denn ich weiss genau, es wird keine Reaktion kommen. Wenn denn eine kommt, wird diese telefonisch an meine Eltern erfolgen.
(Ich befürchte, dass ich die Chronologie für den Mieterschutz nie beenden werde..., schliesslich habe ich noch einen Waschturm im Reduit stehen, der bisher, trotz Billigmarke, ohne Probleme funktioniert hat. Vielleicht geht ja der Tumbler aka Trockner in Flammen auf und verbrutzelt meine hübschen Kleidungsstücke? Oder ich werde vom Spiegelschrank im Badezimmer erschlagen. Oder von einem Küchenschrank... Liebe Leser, just in diesem Moment beschleicht mich ein finsterer Gedanke... ich muss in dieser Bruchbude um mein Leben fürchten... Diese Wohnung trachtet nach meinem Leben...)


UPDATE KÜCHE

Also, die Küchentypen haben das mit der gebrochenen Leiste tatsächlich bemerkt. Auch haben sie bemerkt, dass die Leiste ebenfalls verzogen war, wie der Korpus. Wieso sie das nicht auch gleich überprüft haben, als sie sich vor gut 4 Wochen den Korpus angeschaut haben, gehört in die Kategorie der ewigen Rätsel des Lebens. Es wäre ja zu einfach gewesen, wenn man gleich alles überprüft hätte. Man hätte dann nur eine Bestellung tätigen und nur einmal vorbeikommen müssen. Aber offenbar hält man sich gerne in meiner Wohnung auf. Die Küchentypen der KÜCHEN MAXX AG sind nur 1x/Monat in der Schweiz (Oh was hat mich diese Auskunft wieder bestätigt!), weshalb die neue Leiste wohl erst in einem Monat geliefert und eingebaut werden wird. 
Ist es nicht wunderbar? 
So hatte mich zu früh gefreut, als ich den Eintrag "Die Küche - Vollendung" verfasst habe. Ich gebe es zu, es war wahrlich enorm blauäugig von mir... nach Allem, was hier bereits passiert ist, hätte ich es besser wissen müssen... 


DER GESTANK 

Vorhin durfte ich kurz mit meiner lieben Gotte telefonieren. Sie meinte, als sie hier war, um mein Geburtstagsgeschenk in den Briefkasten zu werfen, hätte es sie fast umgehauen. Der Gestank, der aus der Müllnische zu ihr geschwebt ist, hätte es in sich gehabt. Kein Wunder... 
Der Weg zur Komposttonne gleicht einem Survival Training...