Freitag, 26. August 2016

Geschenkt ist noch zu teuer IV - Das Kreuz des Unheils

Geschenkt ist noch zu teuer I
Geschenkt ist noch zu teuer II - Die Rückkehr
Geschenkt ist noch zu teuer III - Fluch des Wassers
Geschenkt ist noch zu teuer IV - Das Kreuz des Unheils
Geschenkt ist noch zu teuer V - Eingemauert
Geschenkt ist noch zu teuer VI - Dark Water
Geschenkt ist noch zu teuer VII - Der Kühlschrank aka Winterwonderland 
Geschenkt ist noch zu teuer VIII - Fahrstuhl des Grauens
Geschenkt ist noch zu teuer IX - The Day after - Die Küche: Vollendung
Geschenkt ist noch zu teuer X - Dark Water II - Duftnoten
Geschenkt ist noch zu teuer XI - Der Begriff "Bruchbude"
Geschenkt ist noch zu teuer XII - Der tanzende Wasserhahn / Update Küche
Geschenkt ist noch zu teuer XIII - Gute Deutsche Handarbeit & weitere Lügen
Geschenkt ist noch zu teuer XIV - NUSSBAUMER ElektroanlÜgen AG
Geschenkt ist noch zu teuer XV - Tropenzone
Geschenkt ist noch zu teuer XVI - Das Glück zieht ein ins Haus
Geschenkt ist noch zu teuer XVII - NUSSBAUMER Elektroanlagen AG - Mailverkehr
Geschenkt ist noch zu teuer XVIII - Was lüüügsch?
Geschenkt ist noch zu teuer XIX - Das gute Gefühl gekündigt zu haben
Geschenkt ist noch zu teuer XX - Vollendung & Ade Merciii


Wer hätte schon ahnen können, dass ich mit dem Unterzeichnen des Mietvertrags zeitgleich Zustimmung für nicht enden wollendes Unheil gegeben habe?
Ich wohne nicht im 4th floor und auch wurde dieser Komplex nicht auf einer indianischen Begräbnisstädte errichtet und dennoch, nimmt die Heimsuchung nicht ab.
(Ja es ist gewollt, dass ich mit Filmtiteln um mich werfe. Wir könnten daraus ja ein Quiz machen, wer die meisten Titel findet, gewinnt! In dem Fall wäre der Hauptgewinn, meinen Mietvertrag zu übernehmen. Na? Bist Du, ehrenwerter Leser, nicht versucht?)

Zum Titel ist zu sagen, wann hat ein Kreuz jemals etwas Gutes verhiessen? Ich bitte um Beispiele, denn mir fallen keine ein. Dafür reichlich negative Beispiele, von denen ich Euch gerne ein paar aufzeige:

Kreuzzüge
die Christen, die ihre Hände ja gerne in Unschuld baden, haben sich auf in blutige Schlachten geworfen und alles und jeden niedergemetzelt, der sich nicht der christlichen Glauben, bzw. der Kirche verschreiben wollte. Aber alles im Namen Gottes natürlich.

Crossair
Vom Basler Moritz Suter gegründet und vom Basler Moritz Suter ermordet. Moritz, Du und Deine Crossair erheitern mich immer wieder. Mag mein Gemüt auch noch so voller Sorge sein, die Vorfälle bei Deiner Crossair vermögen immer, mich zum lachen zu bringen. Obschon es eigentlich tragisch ist. Wie war das mit Deinem Grössenwahn? Die Crossair sollte nicht länger eine regionale Airline sein. Gerne hättest Du sie stolzer gesehen als die Swissair.
Man muss Dir lassen, dass es eine Zeit gab, in der die Crossair hoch im Kurs gestanden hat. Und dann? Was ist passiert? Du wolltest keine guten Löhne zahlen und wenn man Bananen zahlt, bekommt man Affen. Wie war das mit dem Crash in Nassenwil am 10. Januar 2000? Ein irritierter Fluglotse fragt den Piloten "Do you speak English?". Wieso? Weil Du Menschen eingestellt hattest, die günstig waren, aber teilweise nicht mal über Lizenzen verfügt haben und deren Englisch-Niveau irgendwo zwischen A1 und A2 lag.
Und Bassersdorf! Da hast Du wirklich die Medien auf Dich und Deine Crossair gezogen, in dem Du Promis getötet hast. Melanie Thornton und Passion Fruit. Mögen sie in Frieden ruhen.
24 Menschenleben wurden ausgelöscht. Und wieso? Weil Dein Pilot und Fluginstruktor Hans Lutz zum einen nicht mal über einen Volksschulabschluss verfügte, geschweige denn die Prüfung zur Musterberechtigung mit einer guten Note abgeschlossen hat. "Below average" hiess es da. Erstaunlicherweise sind, nach dem Crash in Bassi, all seine Akten verschwunden. Und war es nicht auch Lutz, der einem seiner Schüler beweisen wollte, dass sich das Fahrwerk, eines auf dem Boden stehenden Flugzeugs nicht einfahren lässt? Was hat Dich der Verlust dieses, auf den Boden krachenden Flugzeugs, dessen Typ ich vergessen habe, gekostet?
Falls sich jemand von Euch für Hans Lutz und die Crossair interessiert:
Pilot hatte Flugangst und fiel durch Prüfung (Bassersdorf)
War Hans Lutz ein Risiko? NZZ
Schlussbericht Nr. 1793 des BFU
Bitte entschuldigt, ich bin in meinem Steckenpferd aufgegangen...

Swissair
Auch diese hatte ein Kreuz zu tragen und ist aufgrund von klassisch schweizerischer Geldgeilheit zu Grunde gerichtet worden...

Folter und Hinrichtung
Nicht nur Jeffrey Dahmer und Anton Szandor LaVey sagten über das Kreuz, das einige Christen um den Hals tragen, genauso gut, könnten sie einen elektrischen Stuhl um den Hals tragen, wenn sie ein Folter- und Hinrichtungsinstrument derart feiern.
Mal ehrlich, hätte der Schreiber der Bibel, den elektrischen Stuhl schon gekannt oder hätte er Jesus ertränken lassen, trügen die Christen heute kleine Aquarien um den Hals. Überlegt Euch mal wie ekelhaft dies anzuschauen wäre... Besonders bei denen, wo Jesus noch am Kreuz hängt. Hätten die dann Aquarien mit einer aufgedunsenen Wasserleiche in der Kirche stehen?

Das Hakenkreuz im Sinne der Nationalsozialisten
Muss ich hierzu wirklich etwas schreiben? Ich denke nicht.


Das Schreiben der Cablecom

Ich muss Euch enttäuschen. Hier wird NICHT gegen die Cablecom gewettert. Als die Damen und Herren Verwaltung unter der Sonne Maui's brutzelten (na? wer weiss, aus welchem Film das stammt? Finde es heraus, und Du weisst, welches Schicksal ich diesen Damen und Herren Verwaltung gönnen würde), oder einfach nur in den Ferien weilten, erhielt ich ein Schreiben der upc, ich möchte die Kosten für den TV-Anschluss künftig selber berappen. Ihr werdet nun Sachen denken wie "das muss doch jeder". Mag sein. Nicht aber Eure werte Erzählerin, denn diese hat in ihrem Mietvertrag klar aufgeführt, dass diese Kosten in den pauschalen Nebenkosten enthalten sind. 
In meiner E-Mail an die Verwaltung am 4. August (heute schreiben wir den 26. August) habe ich unter anderem angefragt, was es mit diesem Schreiben auf sich hat. 
Diese Frage, sowie auch die nach der Mietminderung wurden ignoriert. Aber ich greife vor. 
Das Schreiben der Cablecom war seitens Cablecom korrekt. Denn, so teilte mir die Verwaltung mit, sei die Cablecom ätzend und man würde sie permanent damit nerven, dass die Verwaltung diese Kosten eintriebe. 


The Call 

Am Dienstag, dem 23. August rief ich, einmal mehr, bei der Verwaltung an. Obschon ich innerlich schäumte, war ich dazu im Stande freundlich und ausgelassen zu wirken. Wir dürfen staunen. 
Frau S erzählte mir auch nochmals, wie es nun mit meiner Küche weitergehen werde. Dann fügte sie hinzu, dass ihr ein Fehler unterlaufen sei, bei meinem Mietvertrag. Sie habe da ein Kreuz zu viel gemacht. Und zwar bei den Kosten für den TV-Anschluss. Dieser wäre selbstverständlich nicht Bestandteil der Nebenkosten. Sonst müssten sie ja die Miete erhöhen. Weiter meinte sie, sie wisse auch nicht, was Herr B. nun in dieser Sache unternehmen würde. Ob er mir einen neuen Vertrag zu schickt und ob ich einfach sage, ja gut, ich bezahle die Kosten natürlich selbst. 
Kann diese Frau das wirklich ernst gemeint haben?! 
Denkt diese Person wirklich, nach all den Strapazen mit dieser Wohnung, sei ich noch so grosszügig und sage etwas wie:
"Ach Frau S. Natürlich bezahle ich die Kosten selbst, obschon ich das nicht müsste. Einfach weil wir so gute Freunde sind und weil bisher alles reibungslos über die Bühne gegangen ist."
Dass man sich derart erdreisten kann ist doch eine Frechheit.
Weil sie wahllos Kreuze verteilt, soll ich das ausbaden? An der Stelle ist nichts adäquater als Richard Attenborough in Jurassic Park "Ganz bestimmt nicht. Ich werfe niemandem seine Fehler vor. Aber ich verlange, dass sie dafür grade stehen!" 
Befindet man sich im Komplex dieser Verwaltung wirklich derart hinter dem Mond? Wie wäre es mit hinter der Sonne? Wie wäre es mit Men behind the sun? Die Unit 731 hatte ja doch so einige kreative Foltermethoden - alles im Sinne der Wissenschaft natürlich. Kreativ sind sie ja, diese Japaner... 


Der briefsche Blitz

In der Geschwindigkeit des Roten Blitz hat Herr B. wohl am Nachmittag des 23. August in die Tasten seines Computers (ich werde den Gedanken nicht los, dass auf seinem Bildschirm und dem Rechner DELL geschrieben steht) gehauen und ein Schreiben an mich aufgesetzt. Jedenfalls wartete dieser Brief bereits auf mich, als ich am Abend des 23. August nach hause kam. 
Ich weiss, meine getreuen Leser, Ihr staunt genauso sehr, wie ich. Es ist in der Tat möglich, dass bei dieser Verwaltung etwas SCHNELL passiert. 
In dem Schreiben teilte mir Herr B. mit, dass es sich um einen Fehler im Mietvertrag handelt, dass es sich um ein offensichtliches Versehen handelt und dann wird der Fehler nochmals erwähnt. Lieber Herr B., auch wenn Du das Wort Fehler mit all seinen Synonymen in jedem Satz verwendet hättest, ändert das nichts an der Tatsache, dass es mir scheiss egal ist. Ein Vertrag ist ein Vertrag. 
Jedenfalls hat er mir dann vorgeschlagen, dass er mir einen neuen Vertrag zuschickt, wo das Kreuz dann nicht gesetzt ist. Sobald ich diesen unterzeichnet hätte, würden sie mir die über CHF 400.- gleich überweisen. Dies seien die Kosten für ein Jahr. Und man rechne deshalb mit einem Jahr, weil mein Vertrag erstmals nach einem Jahr kündbar wäre. 
Ich für meinen Teil interpretiere dieses Schreiben so:
"Ehrenwerte Frau Gray, 
Ja wir sind Idioten. Wir sind offensichtlich Idioten. Wir interessieren uns zwar nicht für Ihre Anliegen bezüglich Mietreduktion und erwähnen das auch nicht, aber wir sind Idioten. Sie sehen, dass wir Fehler machen, weil wir Idioten sind. 
Nun können Sie entweder einen neuen Vertrag unterzeichnen oder Sie lehnen dies ab und wir künden Ihnen den Vertrag ohnehin im kommenden Jahr. Take this, Bitch!"


Gedanken Devil inside

Erst dachte ich daran, mich bei der upc zu melden, sie möchten doch diese Rechnung gleich auf die Verwaltung ausstellen. Hörte dann aber auf den weisen Rat meiner Mutter lies es bleiben. 
Heute Mittag schrieb ich dann eine E-Mail an Frau S.:
Bis jetzt, 16:08 Uhr, also 4 Stunden später, ist noch keine Rückmeldung gekommen. Diese wird entweder 
a) gänzlich ausbleiben
b) am Montag werde ich den neuen Vertrag im Briefkasten haben

Ich werde keine Mühe scheuen und nochmals dort anrufen und dann auch gleich den Vorschlag unterbreiten, sie möchten mich aus dem Vertrag lassen. Wenn nicht, ... tja... DAS meine lieben Leser, ist eine andere Geschichte und soll in "Ade merciii" erzählt werden. ^_^






Freitag, 19. August 2016

Geschenkt ist noch zu teuer III - Fluch des Wassers

Geschenkt ist noch zu teuer I
Geschenkt ist noch zu teuer II - Die Rückkehr
Geschenkt ist noch zu teuer III - Fluch des Wassers
Geschenkt ist noch zu teuer IV - Das Kreuz des Unheils
Geschenkt ist noch zu teuer V - Eingemauert
Geschenkt ist noch zu teuer VI - Dark Water
Geschenkt ist noch zu teuer VII - Der Kühlschrank aka Winterwonderland 
Geschenkt ist noch zu teuer VIII - Fahrstuhl des Grauens
Geschenkt ist noch zu teuer IX - The Day after - Die Küche: Vollendung
Geschenkt ist noch zu teuer X - Dark Water II - Duftnoten
Geschenkt ist noch zu teuer XI - Der Begriff "Bruchbude"
Geschenkt ist noch zu teuer XII - Der tanzende Wasserhahn / Update Küche
Geschenkt ist noch zu teuer XIII - Gute Deutsche Handarbeit & weitere Lügen
Geschenkt ist noch zu teuer XIV - NUSSBAUMER ElektroanlÜgen AG
Geschenkt ist noch zu teuer XV - Tropenzone
Geschenkt ist noch zu teuer XVI - Das Glück zieht ein ins Haus
Geschenkt ist noch zu teuer XVII - NUSSBAUMER Elektroanlagen AG - Mailverkehr
Geschenkt ist noch zu teuer XVIII - Was lüüügsch?
Geschenkt ist noch zu teuer XIX - Das gute Gefühl gekündigt zu haben
Geschenkt ist noch zu teuer XX - Vollendung & Ade Merciii


Habt Ihr "Ring 2" gesehen? Japanisch und/oder Amerikanisch? Es heisst, sie wären von einem Wassergeist heimgesucht worden... Heute kam ich nicht umhin mich zu fragen, ob auf meiner Familie ein Wasserfluch lastet...

Bei starkem Regen wird das Untergeschoss meines Elternhauses oft von Wassermassen geflutet, welche durch die Kanalisation nach oben kommen. So füllt sich dann auch die Badewanne in jenem Stockwerk mit schmutzigem Wasser, welches durch den Abfluss nach oben drückt.
Dann sind nun seit mehreren Monaten die Strassenbauer vor Ort. Sie reissen den Boden auf, verlegen neue Leitungen und so weiter. Da ist aufgefallen, dass die Wasserleitung zum Haus meiner Eltern spröde ist und wohl bald das Zeitliche segnen wird. Natürlich wurde die Leitung nicht ausgetauscht. Dies geschieht erst, wenn sie kaputt und die ganze Strasse unterspült ist. Durch die Vibrationen der Strassenbauer und die Erschütterungen hat es die Leitung dann "geschwellt" oder zu Deutsch, sie ist geplatzt. So ging meine Mutter ins UG, als sie ein Plätschern vernahm. Die Wassermassen fluteten das UG und schwemmten gar zahlreiche Maden an, die wohl irgendwo im Untergrund der Erde von der Flut überrascht worden sind.
Bei mir hat sich nun auch der Fluch des Wassers bemerkbar gemacht. Begonnen hat alles mit der undichten Duschkabine. Wir erinnern uns an den ersten Eintrag mit dem Indoor-Pool.
Und was heute quasi ans Tageslicht geschwemmt worden ist, wird Euch, meine durstigen Leser, bestimmt in Staunen und Schmunzeln versetzen.
Seit mir das zugetragen worden ist, rechne ich damit, bald meinen Nachbarn samt Badewanne in meinem Wohnzimmer begrüssen zu dürfen, der durch die Decke gestürzt kommt. Oder aber vielleicht fällt mir ein Küchenschrank auf den Schädel, weil der möglicherweise nur angenagelt oder angeklebt, anstelle von angeschraubt worden ist? Wundern würde mich hier nichts mehr.

LED

Inko Mpetent, der Küchentyp, war heute nicht vor Ort. Ehrlich, wundert uns das? Wenn jemand schon nicht genug Courage aufbringen kann, um einen Rückruf zu tätigen, ist es nicht weiter verwunderlich, dass dieser Jemand seine verlogene Gestalt nicht hier her verfügt. 
Frau S plus Herrn B von der Verwaltung seien zugegen gewesen und zwei deutsche Handwerker, die wohl irgendwie mit der Küchenmaxx AG zu tun haben. Wer weiss das schon, wie die alle miteinander verstrickt sind. 
Jedenfalls haben die, anders als Inko (der möglicherweise deren Vorgesetzter ist), gleich erkannt, dass es nur am Trafo liegen kann. Dieser habe den Geist aufgegeben. Ein neuer Trafo? Kaum zu glauben. Möglicherweise ist man bei der Küchenmaxx AG ja auch am sparen und so hat man einen alten Trafo eingebaut? Möglicherweise gar Elektroschrott, den man von der Küste Afrikas (wo ja unser ganzer Elektro - und weiterer - Abfall landet), mitgenommen hat? Wer weiss das schon. Jedenfalls haben sie einen neuen Trafo eingebaut und meine LEDs geben nun alle gleich viel Licht. 
Wir hegen nun den Verdacht, dass Inko einfach keine Lust dazu hatte, die ganzen Verstrebungen abzubauen, einen neuen Trafo einzubauen und die Verstrebungen wieder anzubringen. Wen wunderts? Wir erinnern uns, dass Inko ja bei seinem ersten (und einzigen Besuch) in meiner Wohnung geäussert hatte, dass LED's anfangs manchmal kleine Störungen aufweisen, die sich dann aber normalisieren. Aha? Meine Menschenkenntnis ist ja meist für den Arsch (wirklich), aber Inko war mir von Anfang an nicht sympathisch. Hier war meine Menschenkenntnis nicht für den Arsch. Vielleicht werde ich auf meine alten Tage doch noch weiser?

Geschirrspüler, Sanitär und ausbleibende Fluten durch Sparsamkeit

Hätte ich täglich von Hand abwaschen müssen oder einfach so Wasser den Abfluss runter gespült, hätte sich wohl bald ein kleiner See unter meiner Küchenkombination gebildet. 
Einer der deutschen Arbeiter hat hinter den Mülleimer geschaut und festgestellt:
"Hier ist alles nass."
Ja und wieso? Weil der Sanitär die Dichtungsringe nicht festgeschraubt hatte. Die seien allesamt lose gewesen und so ist das Wasser natürlich hinter die Kombination geronnen/geflossen. Da mein Wasserverbrauch sparsamer Art ist, habe ich das nicht bemerkt, da der See ausgeblieben ist. Durch die Nässe hat sich aber der Korpus ausgedehnt, da aus Holz. Durch diese Ausdehnung ist die Verkleidung des Geschirrspülers plötzlich abgesprungen, da diese nicht mehr genug Platz hatte. Nun reicht es noch nicht, dass mein Geschirrspüler ohne Abdeckung da steht (die wird ersetzt), meine Schublade mit den Mülleimern steht offen, damit es nicht auch noch zu Schimmelbildung kommt. Der verzogene und aufgedunsene Korpus wird ersetzt. Ein neuer ist bestellt. In Deutschland. Es dürfte ca. 2 Wochen dauern, bis mein neuer Korpus und die neue Verkleidung für den Geschirrspüler geliefert werden. Möglicherweise wird das ganze dann auch gleich eingebaut.




Frau S habe alles fotografiert. Die ganze Truppe sei hinterher noch in andere Wohnungen gegangen. In einer der noch leeren Wohnungen, die sie Mietinteressenten zeigten, sei folgendes passiert: Frau S habe den Geschirrspüler geöffnet oder besser, öffnen wollen und habe gleich die Verkleidung in der Hand gehabt. So viel also zur Küchenmaxx AG, die sich stark am Film "Geschenkt ist noch zu teuer" orientiert. 
Offenbar gibt es in vielen der Wohnungen Mängel. Nur habe ich, mal wieder, das grosse Los gezogen. Nirgends sei es so schlimm, wie bei mir. 
Was bleibt mir denn da noch anderes übrig, als zu sagen:
C'est la vie de Navi!


Als ich das von der Blende des Geschirrspülers in der anderen Wohnung erfahren habe und auch bereits, als ich die Information erhalten habe, in einigen Wohnungen löse sich beim Milchglas bereits die Folie ab, und auch dann, als ich die Bestätigung bekommen habe, dass Inko Mpetent, so gar keine Ahnung von seinem Tun hat und sich deswegen aus der Affäre zu ziehen versucht, hege ich einen Gedanken. ZU gerne würde ich ihm eine E-Mail oder einen eingeschriebenen Brief senden. Erst dachte ich an einen Text wie, sein Staunen über die Kompetenz von Frau A der Baucknecht per Telefon, sei absolut berechtigt gewesen. Diese Frau hatte vollkommen recht! Dann dachte ich, da er sich selbst dergestalt ins Aus befördert hat, gäbe es eigentlich nur EINE adäquate Reaktion. Sie mag einigen von Euch, meine seriösen Leser, infantil erscheinen. Andere jedoch, werden sich darüber amüsieren. Denn die Reaktion wäre, ihm genau dieses Bild zuzustellen: 

Geschenkt ist noch zu teuer II - Die Rückkehr

Geschenkt ist noch zu teuer I
Geschenkt ist noch zu teuer II - Die Rückkehr
Geschenkt ist noch zu teuer III - Fluch des Wassers
Geschenkt ist noch zu teuer IV - Das Kreuz des Unheils
Geschenkt ist noch zu teuer V - Eingemauert
Geschenkt ist noch zu teuer VI - Dark Water
Geschenkt ist noch zu teuer VII - Der Kühlschrank aka Winterwonderland 
Geschenkt ist noch zu teuer VIII - Fahrstuhl des Grauens
Geschenkt ist noch zu teuer IX - The Day after - Die Küche: Vollendung
Geschenkt ist noch zu teuer X - Dark Water II - Duftnoten
Geschenkt ist noch zu teuer XI - Der Begriff "Bruchbude"
Geschenkt ist noch zu teuer XII - Der tanzende Wasserhahn / Update Küche
Geschenkt ist noch zu teuer XIII - Gute Deutsche Handarbeit & weitere Lügen
Geschenkt ist noch zu teuer XIV - NUSSBAUMER ElektroanlÜgen AG
Geschenkt ist noch zu teuer XV - Tropenzone
Geschenkt ist noch zu teuer XVI - Das Glück zieht ein ins Haus
Geschenkt ist noch zu teuer XVII - NUSSBAUMER Elektroanlagen AG - Mailverkehr
Geschenkt ist noch zu teuer XVIII - Was lüüügsch?
Geschenkt ist noch zu teuer XIX - Das gute Gefühl gekündigt zu haben
Geschenkt ist noch zu teuer XX - Vollendung & Ade Merciii


Freitag, 19. August 2016, ein wahrer Herbstbastard. Nebel, Regen, Kälte. Wunderbar. Nicht ganz so wunderbar verhält es sich mit meiner Wohnung. Eigentlich hätte ja gestern alles behoben werden sollen. Da dies, aufgrund des Küchentypen, nicht geklappt hat, muss ich nun anstelle der geplanten zwei, drei Einträge verfassen.

Beim Film tragen die zweiten Teile ja meist den Titel "Die Rückkehr". In Star Wars war es anfänglich Teil 3 "Return of the Jedi", was dann ja aber in Teil 6 geändert worden ist. "Batman Returns" mit einem unvergleichlichen Danny DeVito als Pinguin und einem extraordinären Christopher Walken als Max Shreck. Da fällt mir ein, ich könnte Batman mal wieder schauen...
Mein Eintrag trägt den Titel "Die Rückkehr", weil wir wieder zum Anfang zurückkehren müssen. Zu dem Tag, als man mir bei der Bauknecht sagte, die Sache mit dem Geschirrspüler sei auf den Küchentypen zurückzuführen. Was sich dann bestätigt hat. In diesem Eintrag dürft Ihr Euch, mal wieder, an einem lustigen Mailverkehr zwischen Eurer, dem Schreiben nie müde werdenden Navi M. Gray, und dem Küchentypen erfreuen/ergötzen/laben.... Viel Spass.


Der Geschirrspüler (Fall noch offen - nicht gelöst)

Gestern war also der Bauknecht-Mann wegen des Geschirrspülers vor Ort. Er hat meinem tapferen Geschirrspüler die Kleidung entrissen, ja er steht nun ganz nackt in der Küche und hätte bestimmt frieren müssen, hätte ich über Nacht ein Fenster offen gelassen. Ähm... welches Fenster? (Wir erinnern uns, dass sich dieses gar nicht in der Wand befindet), ich meine natürlich die eine Balkontür. Die Verkleidung lehnt an der Wand und wartet darauf, wieder die Blösse des Geschirrspülers bedecken zu dürfen.
Der Baucknecht-Mann hat den Geschirrspüler untersucht und bestätigt, dass dem tapferen kleinen Toaster Ding nichts fehlt. Er funktioniert einwandfrei. Dass die Tür schief hing und er sich nicht mehr habe öffnen lassen, sei ganz klar auf den Küchenbauer zurückzuführen. Dies hatte mir die Bauknecht-Dame am Telefon ja bereits am 15. Juli gesagt gehabt. Dies hatte ich auch in der Mail an die Verwaltung geschrieben gehabt. Dies wurde von Küchentypen ja so vehement verhöhnt. Aber dazu kommen wir etwas weiter unten. Haltet durch, liebe Leser, es wird lustig! ^_^
Seitens Baucknecht ist der Fall abgeschlossen.
Hier sei angemerkt, dass man sich auch einzig bei der Bauknecht um einen Rückruf bemüht hatte, am 15. Juli! Die kompetente Dame, deren Namen ich aus Datenschutzblabla nicht preisgeben werde (obschon ihr eine Lobeshymne gebührt) teilte mir damals mit, dies klinge ganz nach einem Fehler des Küchenbauers. Sie könne mir schon einen Techniker vorbei schicken, aber wenn der Küchenbauer ohnehin wegen der LED's kommen müsse, solle er das doch erst anschauen und sollte dieser sehen, dass es am GS liegt, dann dürfe ich mich gerne nochmals melden und sie schicke einen Techniker. Wunderbar! Machen wir so. Herzlichen Dank, Frau A!
Gegenwärtig denke ich darüber nach, Sie in einem Dankschreiben inklusive Lobeshymne zu erwähnen und zu feiern. Dies ist ernst gemeint und mal fernab von jeglichem Sarkasmus.

LED's, Geschirrspüler und ein von Inkompetenz triefender Küchenbauer

Bereits im ersten Eintrag hatte ich die Webseite dieser Firma erwähnt. Dient eine Webseite heute nicht als Visitenkarte? In diesem Falls sagt sie die Wahrheit. Den Namen des Küchentypen würde ich nur ZU gerne preisgeben und ihn öffentlich brandmarken! Trotz Rechtsschutz bei der Mobiliar (auch eine kompetente und einwandfreie Unternehmung) möchte ich aber dennoch nicht des Rufmordes wegen unter Anklage stehen. Andererseits, hat dieser Typ seinen Ruf ja selbst ermordet, ich nenne hier nur die Fakten. Aber dennoch, lassen wir es. 
Der Bauknecht-Mann, selbst Elektriker, meinte, die beiden LED arbeiten auf Horrorfilmniveau (diese Bezeichnung stammt von mir), weil der Trafo zu schwach sei für vier Lämpchen. DAS hätte dem Küchentypen (soll ich ihm einen hübschen Übernamen geben, wie etwa Vorname: Inko Nachname Mpetent oder zu Schweizer Mundart gesagt: Schofsäcku) beim ersten Besuch doch auch dämmern müssen. Aber wenn man keine Ahnung von seinem Job hat, kann das natürlich schon mal vorkommen. Ich meine, wenn ich nun, sagen wir mal, auch bei der Firma Küchenmaxx arbeiten würde und mir ein Kunde sagt, seine LED funktionieren nicht wie sollten, hätte ich auch keine Ahnung, wieso dem so ist. Gut, ich habe einen Bruder, der Stromer ist und könnte diesen um Rat fragen. Inko hat offensichtlich keinen Bruder, den er um Rat fragen kann. Oder Freunde, die das wissen würden. Armer Inko. 
Jedenfalls hatte Inko meine Eltern NICHT angerufen, um einen Termin zu vereinbaren. Die Verwaltungsdame musste ihm hinterher rennen. Der Termin kam dann von Inko selbst: 
Gestern, 18. August 2016, zwischen 16:00 und 16:30 Uhr. 
Die Verwaltungsdame musste den Termin dann aber canceln, da Inko selbst nicht Manns genug zu sein scheint, sich selbst mit mir 
oder meinen Eltern in Verbindung zu setzen. 
Neuer Termin:
Heute, Freitag, 19. August 2016, 14:00 Uhr. 
Und da war Verlass auf meine Mam. Sie teilte der Verwaltungsdame mit, dass dieser Typ den Termin von heute einhalten müsse, sonst sei dann langsam Schluss hier vorne. Wie recht sie doch hat <3

Kommen wir zum Mailverkehr: 


Wie Euch, meine klugen Leser, bestimmt aufgefallen ist, hat der Küchentyp mehrmals gelogen. Auf seine Satzstellung habe ich nicht geachtet. Nur die Rechtschreibfehler angestrichen, die mir gleich ins Auge gesprungen sind. 
Wie professionell diese Bude ist zeigt sich im E-Mail-Footer. Oh Moment... genau! Da ist gar keiner! Bittet darum, ihn anzurufen, aber ist sich wohl zu fein dafür seine Nummer anzugeben. 
Auf meine Mail hin, hatte ich wirklich die Hoffnung, er würde sich bei meinen Eltern melden. Dies hat er NICHT getan. 
Ich denke, er weiss, wieso er sich aus der Affäre ziehen will. Man könnte ja auch einfach ein bisschen Rückgrat zeigen und sich entschuldigen. Seine Fehler (nicht nur die Rechtschreibfehler) eingestehen und seine Arbeit machen. Nein. Bei der Firma Küchen-Maxx AG scheint man die Unwahrheiten zu huldigen und zu leben. 
Dass die Sache mit dem Geschirrspüler, nun doch auf den Küchentypen zurückzuführen ist, bestätigt mich extrem. Es freut mich ausserordentlich! Arroganz und Zynismus kann man sich erlauben - ist man denn im recht. Ist man der Unfähigkeit und der Lügen bereits überführt, sollte man sich dies nicht erlauben. Es wirkt zu lächerlich und erhöht die Freude der Gegenpartei. Danke Herr Küchentyp, für diese wunderbare Bestätigung! 
In seiner vor Lügen nur so triefenden Mail hat er den Inhaber der Verwaltung noch ins CC genommen. Nun hat es sich bestätigt, dass er sich NIE, nicht einziges Mal, um einen Rückruf bemüht hat. So hat er sich gleich selbst ins Aus katapultiert. 
Des Weiteren habe ich erfahren, von diversen Stromern, Elektrikern, etc, dass noch nie etwas Gutes von dieser Firma gekommen ist. Man höre so allerhand Negatives. 
Ganz ehrlich, meine getreuen Leser, wundert uns das?

TV-Steckdose, Modem, Cablecom, Stromer

Es war doch ein Kabel in der Wand. Der Stromer hat einen Azubi vorbei geschickt. Also sind wir nachsichtig. Es lag doch an der Steckdose. NUSSBAUMER ELEKTROANLAGEN AG hat den Projektleiter vorbeigeschickt und dieser hat meinem Vater gegenüber geäussert / gestanden / zugegeben dass kein Signal empfangen werden könne, weil das Breitbandkabel nicht angeschlossen sei. Aha... 
Auch hier kommen wir zurück zum Anfang. 
Anfang Juli, just an dem Tag, an dem mein hübsches weisses Modem geliefert worden ist, durfte ich ja zweimal mit dem Kundendienst der upc telefonieren. Der erste UPC-Mann hatte alles Notwendige veranlasst und das Modem hätte funktionieren sollen. Hat es ja dann aber nicht. Dies wunder uns heute auch nicht weiter. Denn, wären wir ein Modem und müssten uns mit einer Steckdose herumplagen, die schlampig installiert worden ist, könnten wir auch nicht richtig arbeiten. 
Jedenfalls sagte mir ja der zweite UPC-Mann am Telefon bereits, dass mit der Steckdose etwas nicht in Ordnung sein muss, da das Modem an der Steckdose im Schlafzimmer funktioniert. 
Hätte man auf den Cablecom-Mann gehört, bereits damals, ANFANG JULI, hätte das viel Zeit und Nerven gekostet. 
Hier möchte ich ein Lob an die kompetenten Kundendienstmitarbeiter der UPC Cablecom anbringen. Zwei deutschsprachige Herren, die der Werbung, von wegen Kundenzufriedenheit alle Ehre machen. Dankeschön! 

Übrigens: Mein Modem steht nun im Wohnzimmer und funktioniert. Mein Fernseher kann wieder Sender empfangen. Diese muss ich irgendwann mal ordnen - vielleicht. 

Dienstag, 16. August 2016

Geschenkt ist noch zu teuer I

Geschenkt ist noch zu teuer I
Geschenkt ist noch zu teuer II - Die Rückkehr
Geschenkt ist noch zu teuer III - Fluch des Wassers
Geschenkt ist noch zu teuer IV - Das Kreuz des Unheils
Geschenkt ist noch zu teuer V - Eingemauert
Geschenkt ist noch zu teuer VI - Dark Water
Geschenkt ist noch zu teuer VII - Der Kühlschrank aka Winterwonderland 
Geschenkt ist noch zu teuer VIII - Fahrstuhl des Grauens
Geschenkt ist noch zu teuer IX - The Day after - Die Küche: Vollendung
Geschenkt ist noch zu teuer X - Dark Water II - Duftnoten
Geschenkt ist noch zu teuer XI - Der Begriff "Bruchbude"
Geschenkt ist noch zu teuer XII - Der tanzende Wasserhahn / Update Küche
Geschenkt ist noch zu teuer XIII - Gute Deutsche Handarbeit & weitere Lügen
Geschenkt ist noch zu teuer XIV - NUSSBAUMER ElektroanlÜgen AG
Geschenkt ist noch zu teuer XV - Tropenzone
Geschenkt ist noch zu teuer XVI - Das Glück zieht ein ins Haus
Geschenkt ist noch zu teuer XVII - NUSSBAUMER Elektroanlagen AG - Mailverkehr
Geschenkt ist noch zu teuer XVIII - Was lüüügsch?
Geschenkt ist noch zu teuer XIX - Das gute Gefühl gekündigt zu haben
Geschenkt ist noch zu teuer XX - Vollendung & Ade Merciii


Zum Titel ist anzumerken, dass ich mir diesen vom Film "The Money Pit" geliehen habe.
Tom Hanks bezieht ein Haus, das in sich zusammenfällt. Tja, und da wären wir auch schon bei den Grundpfeilern dieses Eintrages...

Im vergangen Jahr habe ich mich nach Wohnungen umgesehen. An meinem Heimatort schiessen neue Wohnanlagen, wie Pilze aus den Boden. Allerdings denke ich, dass so ein Pilz mehr Zeit zum Gedeihen braucht, denn all diese Wohnklötze. Jedenfalls habe ich dann DIE Wohnung gefunden. Der Grundriss einfach perfekt. Über 60qm, 2,5 Zimmer mit eigenem Reduit, in dem sich ein Waschturm befindet. Jeden Morgen bin ich an der Baustelle vorbei gegangen, auf dem Weg zum Bahnhof. Nirgends war eine Website angegeben. In Englisch hätte ich wohl gesagt "I googled the shit out of my mac" also wörtlich, ich habe die Scheisse aus meinem Mac gegooglet. Schliesslich habe ich die Webseite gefunden und mich für die Wohnung beworben. Ich gebe zu, die Löwen, welche die Anlage zieren, haben mich etwas geblendet. Dekadenz pur. Hauptsache man hat Löwenstauten vor der Haustür...
Wie dem auch sei, verlief da zunächst alles unkompliziert. Ehe ich meine zweimonatige Reise nach Japan angetreten habe, durfte ich den Mietvertrag unterzeichnen und ahnte noch nichts von dem Albtraum, welcher eine perfekte Episode für MAD TV abgegeben hätte...

Wo ist mein Fenster? o_O

Als ich wusste, welche Wohnung die meine sein würde, schaute ich im Vorbeigehen immer hoch zu ihr. Dann fiel mir auf, dass mit der Anzahl der Fenster etwas nicht stimmt. Zuhause schaute ich nochmals den Grundriss an. Mein Wohnzimmer (und ich) wurden um ein Fenster betrogen. Wo im Grundriss ganz klar eine blaue Linie das Fenster zeichnet, zeichnet die Realität eine nackte Wand. Den Damen und Herren Verwaltung ist das erst aufgefallen, als ich mich dazu geäussert hatte, denn in ihren Grundrissen gab es kein Fenster. 
Im Schlafzimmer war ein schmales Fenster eingezeichnet, wo in der Realität ein breites eingebaut worden ist. Bereits hatte ich Angst, meine 4m Kleiderschrank würden so nicht in den Raum passen. Die Zahlen des Meters, mit dem ich den ganzen verdammten Raum ausgemessen hatte, beruhigten mich dann. Auch da war die Dame der Verwaltung mit dem Runzeln ihrer Stirn beschäftigt. "Tatsächlich...?"

Indoor-Pool Badezimmer

Nachdem Anfang Juli der Umzug geschafft war, freute ich mich am Abend auf eine Dusche, um den ganzen Schweiss wegzuspülen. Ihr, meine Leser, kennt das ja. Im Nachhinein muss ich sagen, kann ich froh sein, dass zumindest die Dusche funktioniert hat. Als ich mich aus dieser bewegte und meinen Fuss auf das weisse Frotteetuch, welches auf dem Boden vor der Duschkabine ausgebreitet lag, setzte, war dieses bereits durchweicht. Nass. Ich bückte mich und konnte sehen, wie das Wasser aus der Duschkabine gen Boden rann. Mein iPhone hat dies dann mit einem Foto festgehalten und per Mail an die Verwaltung geschickt. 
Kurz darauf hing an jeder Wohnung ein Schreiben, dass vergessen wurde, die Kabine abzudichten, dies aber in den kommenden Tagen erledigt würde. Dies geschah dann auch in der zweiten Juliwoche. So kamen dann zwei Handwerker, welche dafür sorgten, dass sich mein Badezimmer doch nicht in einen Indoor-Pool verwandeln kann - oder nicht mehr. 
Dies war übrigens in sämtlichen Wohnungen der Fall. 

Ecken, Kratzer und Kanten, ach ja und der Staub... 

Als jemand, der fleissig dabei geholfen hatte ein 5-Sternehotel nach Sanierung vom Baustaub zu befreien, weiss ich, wie lästig diese Art Feinstaub ist. Dennoch dürfte man meinen, wenn man eine neue Wohnung bezieht, sei diese gänzlich vom Staub befreit. Die weisse Wand im Badezimmer ist äusserst spendabel. Fasst man sie an, gibt sie weissen Staub ab. Danke, liebe Wand. Dies wurde in der Mängelmail an die Verwaltung zwar angemerkt, aber von dieser gekonnt ignoriert. Geputzt habe ich sie bis heute nicht, denn es handelt sich um die Wand hinter der Tür. 
Auch in den steinernen Bodenplatten findet sich noch heute Staub. Dies wäre auch leicht zu putzen gewesen, wenn man das denn gewollt hätte. In dem 5-Sternehotel wollten wir den Boden sauber bekommen - und nicht nur diesen... Aber das war ja auch nur ein Hotel und keine Wohnung... 
Jedenfalls ist eine Bodenplatte im Schlafzimmer kaputt. Muss wohl jemandem etwas runtergefallen sein und so hat die Platte nun ein Loch. Sieht nicht sehr schön aus, aber man kann damit leben. Die Sockelleisten, welche aus dem selben Stein gefertigt sind, wie die Bodenplatten und die übrigen Wände im Badezimmer, mussten auch bereits Ecken einbüssen. Aber davon hat die Verwaltung Fotos erhalten und diese sogar zur Kenntnis genommen. 
Beide Balkontüren werden von tiefen Kratzern geziert. Auch dies wurde dokumentiert und so hiess es seitens Verwaltung, hier sei schlampig gearbeitet worden. Auch mit diesen Kratzern kann ich leben.

Der Geschirrspüler fällt auseinander

Wie ich eines Mittags (in der zweiten Juliwoche) die Tür des GS öffnen will, harzt es und ich bekomme die Tür nicht mehr ganz auf. Weiter muss ich feststellen, dass die Verkleidung ausgerissen ist, die Schrauben nutzlos aus dem Holz ragen und sich fragen, was sie noch hier machen und die Tür des GS völlig schief ist. 
Bei der Herstellerfirma hiess es, dies sei wohl auf den Küchenbauer zurückzuführen. Man möchte mit diesem schauen und sich ansonsten wieder bei ihnen melden. 
Hier sei angemerkt, dass diese Herstellerfirma, die einzige der involvierten Firmen ist, die sich für einen Rückruf interessiert hat. 
Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass dies wohl doch nicht auf den Küchenbauer sondern auf den Hersteller zurückzuführen ist. Der Monteur des Hersteller kommt am kommenden Donnerstag vorbei.  Wohl gemerkt über einen Monat später, da die Verwaltung noch Betriebsferien hatte.




Der Küchentyp

Besucht man die Webseite des Küchenbauers (Küchen Maxx AG) wundert man sich hinterher nicht, wieso man sich da nicht für seine Kunden interessiert. Webseiten dienen heute ja bekanntlich als Visitenkarte. Jene Firma wirbt mit ihren Preisen, nicht aber mit der Qualität. Kein Wunder, denn von Qualität ist man da weit entfernt. Man hat sich überhaupt nicht dafür interessiert, zurück zu rufen und einen Termin zu vereinbaren. Im Gegenteil. Auf mein Drängen bei der Verwaltung kam dann die Reaktion des Küchentypen in eine verlogene und nur so von Inkompetenz triefenden E-Mail. Diese wird im nächsten Eintrag mit dem Titel "Geschenkt ist noch zu teuer II - Vollendung" gezeigt. Natürlich auch meine Antwort, an den guten Menschen, den ich gleich seiner Lügen überführen durfte. 
Jedenfalls muss besagter Küchentyp noch immer einen Termin vereinbaren, um zwei LED's von ihren Eigenleben zu befreien. Laut ihm, kann das gar nicht sein. Zur Sicherheit hat mein iPhone ein Foto meiner sich auf der linken Seite in der Finsternis befindenden Küchenkombination gespeichert. 
Wollen wir gespannt sein, ob sich der Küchentyp noch meldet...



Modem kann nicht funktionieren, da kein Kabel in der Wand...

Anfang Juli habe ich mit zwei freundlichen Menschen der upc telefoniert, da mein Moden nicht richtig arbeiten wollte. Bereits wollte ich die Cablecom verfluchen, als dann der Mitarbeiter meinte, ich solle es mal bei einer anderen Steckdose versuchen, wenn denn da eine sei. Also durfte mein neues Modem mit mir ins Schlafzimmer kommen und siehe da, es funktionierte einwandfrei. 
Folglich lag es an der Steckdose. Mein Fernseher empfängt übrigens keine Sender. Diese würden über selbige Steckdose laufen. "Kein Signal" verkündet er mit bedauern. 
Auch dieses Problem hatte ich bereits in der zweiten Juliwoche gemeldet. Am 15. Juli wurde mir dann bestätigt, man habe alles in die Wege geleitet. Der Stromer (Nussbaumer Elektroanlagen AG) rief mich auch gleich an, um mir mitzuteilen, er würde sich am Montag wieder melden, um einen Termin zu vereinbaren. Dieser Rückruf blieb jedoch aus. Als ich ihn dann am Freitag angerufen habe, teilte er mir mit, er sei im Militär. Wundervoll! Er habe es weitergeleitet. In seiner Firma wusste man allerdings von nichts. Obschon ich zweimal in besagter Firma angerufen und mir zweimal ein Rückruf versprochen worden ist, hatte ich am vergangen Freitag, dem 12. August, auf mein Drängen bei der Verwaltung hin, eine Mitteilung auf meiner Combox. Man habe nichts davon gewusst, und der erste Stromertyp (der Militärtyp) habe wohl vergessen dies weiterzuleiten. Wenn das so ist, muss die Telefonfrau auch an starker Demenz leiden... Wie dem auch sei, kam dann heute, am Dienstag, dem 16. August, endlich ein Stromertyp vorbei. Der nach langem hin und her zwischen Wohn- und Schlafzimmer dann feststellen musste, dass das Modem gar nicht funktionieren kann, weil sich in der Wand gar kein Kabel befindet. TADAAA! (Geschenkt ist noch zu teuer)
Was mich dann aber in blanke Raserei getrieben hat, war der Satz, die Verwaltung müsste das wissen. 20 Minuten lang habe ich auf meinen Boxsack eingeprügelt. 
Hätte die Dame von der Verwaltung, diesen Umstand beim ersten Telefongespräch einfach mal erwähnt gehabt, wäre die Angelegenheit wesentlich schneller bereinigt gewesen. Weiter hiess es, die meisten Mieter wären bei der Swisscom (und haben allein für den Techniker noch zusätzlich Chf 150,- berappen müssen) und hätten keine Probleme, da die Stromerfirma, welche die Anschlüsse hier eigebaut hat, Swisscompartner sei. 
Nun habe ich einen mehr oder weniger attraktiven Katalog der Möglichkeiten:
a) ich lasse für Unsummen ein Kabel ziehen (ICH... ganz genau!)
b) Ich kaufe mir irgend so ein Adapterdings für CHF 150,- (klaaaar)
c) ich belasse es so und das Modem bleibt im Schlafzimmer
Der Stromertyp hat heute wohl gut 30min mit einem Cablecomtyp gesprochen und der Fernseher hat noch immer keine Sender anzuzeigen. Der Stromertyp kommt morgen nochmals und setzt sich einem weiteren Telefonat mit der Cablecom aus. 


Hier sei angemerkt, es ist (mal) nicht die Schuld der Cablecom.

Die Verwaltung

Dazu kommen wir nach dem, für morgen geplanten, Telefongespräch. 
Angemerkt sei, auf meine E-Mail von wegen Mietminderung ist man nicht eingegangen. Auch nicht auf die Frage, was es mit dem Schreiben der Cablecom auf sich habe, die Verwaltung übernehme die Kosten für den TV-Anschluss nicht mehr. Die Nebenkosten dürften sich um diesen Betrag vermindern. Seitens Verwaltung kam keine Info, noch war es der guten Frau möglich, diese Frage in meiner E-mail zu beantworten. 
Sind wir also gespannt, was ich morgen für Antworten bekommen werde... 

NS: Feuchtigkeit im Keller, wird auch beim nächsten Eintrag erwähnt, da ich jetzt einfach müde bin und nur noch schlafen will - in meinem Schlafzmmer, wo neben dem Bett auf dem Fussboden das Modem steht, dessen Lichtschimmer mir ja bereits vertraut ist... 

In diesem Sinne, Gute Nacht