Montag, 26. September 2016

Geschenkt ist noch zu teuer XII - Der tanzende Wasserhahn / Update Küche

Geschenkt ist noch zu teuer XII - Der tanzende Wasserhahn / Update Küche


Guten Abend, getreue Leser

So schnell kann es gehen und ich bringe schon wieder etwas Neues.
Eben war ich im Badezimmer, habe  mir pflichtbewusst meine Zähne geputzt und wo ich den Wasserhahn aufdrehen will, knackt etwas. Ein Plastikstück, irgendwo in den Katakomben des Waschbeckens, ist abgebrochen. Mein Wasserhahn kann jetzt tanzen.
Ich bin in schallendes Gelächter ausgebrochen. Dieses Gelächter hat per WhatsApp VoiceMessage einige meiner Freunde erreicht. Gefolgt vom Video, welches ich extra für Euch, meine wundervollen Leser, hier hochgeladen habe.




Gleich im Anschluss an dieses Amusement habe ich das Video in einer "saftigen" Mail an Frau S. der Verwaltung geschickt. Mein Text war äusserst energisch. Da ich gerade Zeit dazu hatte, die Namen in dieser Mail zu schwärzen, gibt es die Mail auch wieder hier anzuschauen.

Ja mir ist nachdem Absenden aufgefallen, dass die Mail nicht fehlerfrei verfasst worden ist. Ich schreibe dies meiner Raserei zu, in der ich mich zwar nicht befinde, aber irgend eine Ausrede braucht man ja.
Gut, sind wir ehrlich. Schliesslich war ich es bisher immer. Ich habe schon vor Wut geschäumt, als ich die Mail geschrieben habe. Denn ich weiss genau, es wird keine Reaktion kommen. Wenn denn eine kommt, wird diese telefonisch an meine Eltern erfolgen.
(Ich befürchte, dass ich die Chronologie für den Mieterschutz nie beenden werde..., schliesslich habe ich noch einen Waschturm im Reduit stehen, der bisher, trotz Billigmarke, ohne Probleme funktioniert hat. Vielleicht geht ja der Tumbler aka Trockner in Flammen auf und verbrutzelt meine hübschen Kleidungsstücke? Oder ich werde vom Spiegelschrank im Badezimmer erschlagen. Oder von einem Küchenschrank... Liebe Leser, just in diesem Moment beschleicht mich ein finsterer Gedanke... ich muss in dieser Bruchbude um mein Leben fürchten... Diese Wohnung trachtet nach meinem Leben...)


UPDATE KÜCHE

Also, die Küchentypen haben das mit der gebrochenen Leiste tatsächlich bemerkt. Auch haben sie bemerkt, dass die Leiste ebenfalls verzogen war, wie der Korpus. Wieso sie das nicht auch gleich überprüft haben, als sie sich vor gut 4 Wochen den Korpus angeschaut haben, gehört in die Kategorie der ewigen Rätsel des Lebens. Es wäre ja zu einfach gewesen, wenn man gleich alles überprüft hätte. Man hätte dann nur eine Bestellung tätigen und nur einmal vorbeikommen müssen. Aber offenbar hält man sich gerne in meiner Wohnung auf. Die Küchentypen der KÜCHEN MAXX AG sind nur 1x/Monat in der Schweiz (Oh was hat mich diese Auskunft wieder bestätigt!), weshalb die neue Leiste wohl erst in einem Monat geliefert und eingebaut werden wird. 
Ist es nicht wunderbar? 
So hatte mich zu früh gefreut, als ich den Eintrag "Die Küche - Vollendung" verfasst habe. Ich gebe es zu, es war wahrlich enorm blauäugig von mir... nach Allem, was hier bereits passiert ist, hätte ich es besser wissen müssen... 


DER GESTANK 

Vorhin durfte ich kurz mit meiner lieben Gotte telefonieren. Sie meinte, als sie hier war, um mein Geburtstagsgeschenk in den Briefkasten zu werfen, hätte es sie fast umgehauen. Der Gestank, der aus der Müllnische zu ihr geschwebt ist, hätte es in sich gehabt. Kein Wunder... 
Der Weg zur Komposttonne gleicht einem Survival Training... 


Geschenkt ist noch zu teuer XI - Der Begriff "Bruchbude"

Geschenkt ist noch zu teuer I
Geschenkt ist noch zu teuer II - Die Rückkehr
Geschenkt ist noch zu teuer III - Fluch des Wassers
Geschenkt ist noch zu teuer IV - Das Kreuz des Unheils
Geschenkt ist noch zu teuer V - Eingemauert
Geschenkt ist noch zu teuer VI - Dark Water
Geschenkt ist noch zu teuer VII - Der Kühlschrank aka Winterwonderland 
Geschenkt ist noch zu teuer VIII - Fahrstuhl des Grauens
Geschenkt ist noch zu teuer IX - The Day after - Die Küche: Vollendung
Geschenkt ist noch zu teuer X - Dark Water II - Duftnoten
Geschenkt ist noch zu teuer XI - Der Begriff "Bruchbude"
Geschenkt ist noch zu teuer XII - Der tanzende Wasserhahn / Update Küche
Geschenkt ist noch zu teuer XIII - Gute Deutsche Handarbeit & weitere Lügen
Geschenkt ist noch zu teuer XIV - NUSSBAUMER ElektroanlÜgen AG
Geschenkt ist noch zu teuer XV - Tropenzone
Geschenkt ist noch zu teuer XVI - Das Glück zieht ein ins Haus
Geschenkt ist noch zu teuer XVII - NUSSBAUMER Elektroanlagen AG - Mailverkehr
Geschenkt ist noch zu teuer XVIII - Was lüüügsch?
Geschenkt ist noch zu teuer XIX - Das gute Gefühl gekündigt zu haben
Geschenkt ist noch zu teuer XX - Vollendung & Ade Merciii


Hallöchen meine getreuen Leser

Na, seid Ihr auch so erstaunt darüber, dass nun schon wieder ein Eintrag zu lesen steht? Ich auch.
Zugegeben, ich habe wirklich gedacht, mit der Küche hätten wir nun abgeschlossen. Ausser der Kühlschrank bekäme ein Eigenleben, wie in Eintrag VII erwähnt.

Ihr habt bestimmt auch schon den Begriff "Bruchbude" verwendet, nicht?
Ich denke, bei meiner Wohnung ist er angebracht. Denn es handelt sich um eine Bruchbude. Ständig geht etwas kaputt. Es wäre wohl am besten, man würde den ganzen verdammten Komplex einreissen!

Eben musste ich den Wohnungsputz unterbrechen, um diese "Breaking News" auf digitales Papier bringen zu können.

Ich war damit beschäftigt, den Boden im Wohnzimmer und der Küche zu putzen. Der Korridor folgt dann anschliessend. Jemand muss ja den Dreck, welchen der Sanitär hinterlassen hat, wegmachen. Soll ich der Verwaltung den Stundenlohn einer Reinigungsfachkraft verrechnen? Ich denke ernsthaft darüber nach.
Jedenfalls hat mein Herz einen Schlag ausgelassen, da ich erst meinte, ich sehe einen Wurm oder sonst was in diese Richtung. Mutig, wie ich so bin, habe ich mich dann dieser Kreatur genähert - ja habe mein Leben aufs Spiel gesetzt - nur um dann festzustellen, dass es kein Bein einer, nun in meinem Kühlschrank lebenden Kreatur ist, wie etwa im Film "Pridyier". Nein. Es handelte sich um eine böse Kerbe in der Leiste.
Seit wann die wohl da ist? Lasst mich kurz überlegen... Bevor der Korpus ausgetauscht worden ist, war das Ding noch nicht gebrochen. Also komm ich zu der Schlussfolgerung, dass die netten Menschen der KÜCHEN MAXX AG meine Leiste entstellt haben, als sie den neuen Korpus eingebaut haben.

Natürlich habe ich wieder ein Foto davon gemacht - was bin ich froh, dass wir im Jahr 2016 leben, wo man mit einem iPhone ausgerüstet ist. Man stelle sich vor, wir schrieben 1986 und ich müsste noch ein paar Wochen auf die Entwicklung der Fotos warten... o_O
Jedenfalls ging das gleich per Mail an die gute Frau S. der Verwaltung. Wieder mit der Bitte, sie möge mir den Enthalt der Mail bestätigen, obschon sie dies bei den letzten drei Mails nicht getan hat.

Wieso ich das gleich gemeldet habe? Weil es sonst beim Auszug heissen könnte, ich hätte dies vollbracht...

Nachdem ich die Wohnung geschrubbt habe, werde ich mit der Chronologie für den Mieterschutz weitermachen. Konzentration ist gefragt, schliesslich will ich ja nichts vergessen...

Euch, meine getreuen Leser, wünsche ich einen angenehmen Montag ^_^


Sonntag, 25. September 2016

Geschenkt ist noch zu teuer X - Dark Water II - Duftnoten

Geschenkt ist noch zu teuer I
Geschenkt ist noch zu teuer II - Die Rückkehr
Geschenkt ist noch zu teuer III - Fluch des Wassers
Geschenkt ist noch zu teuer IV - Das Kreuz des Unheils
Geschenkt ist noch zu teuer V - Eingemauert
Geschenkt ist noch zu teuer VI - Dark Water
Geschenkt ist noch zu teuer VII - Der Kühlschrank aka Winterwonderland 
Geschenkt ist noch zu teuer VIII - Fahrstuhl des Grauens
Geschenkt ist noch zu teuer IX - The Day after - Die Küche: Vollendung
Geschenkt ist noch zu teuer X - Dark Water II - Duftnoten
Geschenkt ist noch zu teuer XI - Der Begriff "Bruchbude"
Geschenkt ist noch zu teuer XII - Der tanzende Wasserhahn / Update Küche
Geschenkt ist noch zu teuer XIII - Gute Deutsche Handarbeit & weitere Lügen
Geschenkt ist noch zu teuer XIV - NUSSBAUMER ElektroanlÜgen AG
Geschenkt ist noch zu teuer XV - Tropenzone
Geschenkt ist noch zu teuer XVI - Das Glück zieht ein ins Haus
Geschenkt ist noch zu teuer XVII - NUSSBAUMER Elektroanlagen AG - Mailverkehr
Geschenkt ist noch zu teuer XVIII - Was lüüügsch?
Geschenkt ist noch zu teuer XIX - Das gute Gefühl gekündigt zu haben
Geschenkt ist noch zu teuer XX - Vollendung & Ade Merciii



Herzlich willkommen zurück, meine getreuen Leser. Nach bereits 10 Einträgen, seid Ihr dem Thema noch nicht überdrüssig. Wie schön - für Euch. Gut, ich muss gestehen, dass ich, alles was hier passiert, auch nicht mehr ernst nehmen kann. In den drei Monaten, in denen ich nun hier hause, ist einfach zu viel passiert. So werde ich den nächsten Schaden einfach mit einem "Of course" oder "Natüüürli" aus meinem Mund und einem Schulterzucken abtun.

Aber kommen wir doch zum eigentlichen Thema. Ich, ja genau. Keine geringere, als Eure Navi M. Gray ist stolze Mieterin einer Tropfsteinhöhle. Neidisch? -_^

Als ich am Donnerstag, nach einem langen Arbeitstag, nach hause gekommen bin, wartete eine Überraschung auf mich. In meiner Wohnung. Keiner hat gesagt, dass eine Überraschung immer etwas Gutes sein muss...

Aber ich greife vor.

Am Montag, dem 19. September 2016 war ja der Sanitär im Haus. Dieser hat den Wasserschaden begutachtet. Die Mieter über mir, wussten von all dem nichts. Denn, wie bereits erwartet, war eine Wasserleitung unter der Duschkabine undicht. Ich werde hier bald für eine Überschwemmung sorgen, denn mir rinnen die, durch meinen Lachanfall ausgelösten, Tränen über die Wangen.

Jedenfalls wurde ein Loch gebohrt und der Verputz weggespachtelt. Man begutachte die hübschen Fotos. Als ich also am Abend des 19. September 2016 nach hause gekommen bin, lag da eine Wasserlache unter dem Wasserschaden. Man habe ein Loch bohren müssen, um feststellen zu können, ob die ganze Decke aufgeweicht sei. ?_? Wenn doch die Wasserleitung unter der Duschkabine des Mieters über mir undicht war und das Wasser bei mir zu sehen war, dann gehe ich davon aus, dass die ganze Decke durchgeweicht ist. Aber das ist meine Meinung.
Jedenfalls ist dem guten Sanitär nicht in den Sinn gekommen, er könnte ein Auffangbecken unter die tropfende Decke stellen. Natürlich nicht. Das wäre ja mit einem Aufwand verbunden.
Also habe ich davon ein Foto gemacht und dies der Verwaltung gemailt, mit der Frage, ob man ernsthaft so arbeite? Natürlich habe ich auch gefragt, wer nun meine Wohnung putzt, da natürlich der ganze Boden schmutzig war. Aber da ist es auch selbstverständlich, dass ich das mache. Eine Antwort auf meine Mail kam, trotz der erbetenen Empfangsbestätigung, nicht. Das kennen wir ja.
Der Empfang der Mails (es waren an der Zahl drei: über die Rechnungen der Cablecom, wo ich von meiner Verwaltung eine Rückzahlung erwarte (siehe Das Kreuz des Unheils), und wegen des Tiefkühlfachs und der verdorbenen Nahrung) wurde meiner Mutter aber mündlich bestätigt. Aha?

An der Decke waren Wassertropfen zu sehen. Ich stand daneben, da ich mein iPhone laden musste und schrieb via WhatsApp mit diversen Freunden. Jedem teilte ich mit, dass es neben mir tropft und ich nun in so etwas wie einer Tropfsteinhöhle hause. ^_^ Auch schön.
Ich dachte nicht im Traum daran, die Wasserlache aufzuwischen. Wieso?







Am Donnerstag, dem 21. September 2016, nach der Arbeit, wartete nun also diese Überraschung auf mich. Ein Entfeuchter, der von Frau S. von der Verwaltung aufgetrieben worden ist. Denn der Sanitär hatte gar keine Freude daran, dass es so schlecht trocknet. Aha.
Meine gesamte Wohnung stank nach faulen Eiern. Wahrlich ekelhaft. Ich musste erstmal eine halbe Stunde durchlüften und diesen Kasten ausschalten.
Dieser habe eine Tropfschale, die man hin und wieder leeren müsse. Ah ja? Gut zu wissen. Da kommt bestimmt jemand vorbei, der das macht. Denn ich denke, ich habe bereits zu viel gemacht, was nicht meine Aufgabe ist. Und sonst sollen sie das Ding leeren, wenn sie es wieder mitnehmen.



Geschenkt ist noch zu teuer IX - The Day after - Die Küche: Vollendung

Geschenkt ist noch zu teuer I
Geschenkt ist noch zu teuer II - Die Rückkehr
Geschenkt ist noch zu teuer III - Fluch des Wassers
Geschenkt ist noch zu teuer IV - Das Kreuz des Unheils
Geschenkt ist noch zu teuer V - Eingemauert
Geschenkt ist noch zu teuer VI - Dark Water
Geschenkt ist noch zu teuer VII - Der Kühlschrank aka Winterwonderland 
Geschenkt ist noch zu teuer VIII - Fahrstuhl des Grauens
Geschenkt ist noch zu teuer IX - The Day after - Die Küche: Vollendung
Geschenkt ist noch zu teuer X - Dark Water II - Duftnoten
Geschenkt ist noch zu teuer XI - Der Begriff "Bruchbude"
Geschenkt ist noch zu teuer XII - Der tanzende Wasserhahn / Update Küche
Geschenkt ist noch zu teuer XIII - Gute Deutsche Handarbeit & weitere Lügen
Geschenkt ist noch zu teuer XIV - NUSSBAUMER ElektroanlÜgen AG
Geschenkt ist noch zu teuer XV - Tropenzone
Geschenkt ist noch zu teuer XVI - Das Glück zieht ein ins Haus
Geschenkt ist noch zu teuer XVII - NUSSBAUMER Elektroanlagen AG - Mailverkehr
Geschenkt ist noch zu teuer XVIII - Was lüüügsch?
Geschenkt ist noch zu teuer XIX - Das gute Gefühl gekündigt zu haben
Geschenkt ist noch zu teuer XX - Vollendung & Ade Merciii


Es würde 3 Wochen dauern, bis der neue Korpus geliefert werden könne, hiess es. Dann waren es aber doch 4 Wochen. Genauso wie mein Sofa innert 3-6 Wochen geliefert werden sollte, dann aber nach gut 8 Wochen eingetroffen ist.

Jedenfalls waren die Arbeiter der Küchen Maxx AG auf den Mittwoch, 21. September 2016 angekündigt. Es wurde dann Donnerstag, da ein Arbeiter von einer Leiter gefallen sei... ?_?
Fragt nicht, meine lieben Leser, ich hinterfrage längst nichts mehr, was mit diesem Ort zu tun hat.

Hier ein kurzer Werbeeinschub. Da ich mir nicht sicher war, wie man den Namen dieser Firma nun genau schreibt, habe ich diese Bude kurz gegooglet. Und siehe da, was meine zwei Glubscher gesehen haben:
Da steht doch tatsächlich geschrieben, Qualität für preisbewusste Käufer. Von was für einer Qualität ist da die Rede? 
Es kann nicht die Qualität der Arbeit sein. Nicht das Wissen von Inko Mpetent, auch nicht die Qualität der Produkte selbst... Wovon ist hier also die Rede??? HELFT MIR... ich bin verzweifelt! 

"Ich will es doch nur verstehen"
 Doug Heffernan, King of Queens

Jedenfalls wurde das Scharnier meines Gefrierfachs ausgetauscht und die Tür lässt sich wieder schliessen. 
Der aufgeschwemmte/aufgedunsene Korpus meiner Küche wurde herausgerissen und durch einen neuen ersetzt. Der Geschirrspüler hat eine neue Abdeckung bekommen. 
Meine Küche sieht wieder so aus, wie sie aussehen sollte und im Moment funktioniert auch alles einwandfrei. 
Ich bin impressed! 






Geschenkt ist noch zu teuer VIII - Fahrstuhl des Grauens

Geschenkt ist noch zu teuer I
Geschenkt ist noch zu teuer II - Die Rückkehr
Geschenkt ist noch zu teuer III - Fluch des Wassers
Geschenkt ist noch zu teuer IV - Das Kreuz des Unheils
Geschenkt ist noch zu teuer V - Eingemauert
Geschenkt ist noch zu teuer VI - Dark Water
Geschenkt ist noch zu teuer VII - Der Kühlschrank aka Winterwonderland 
Geschenkt ist noch zu teuer VIII - Fahrstuhl des Grauens
Geschenkt ist noch zu teuer IX - The Day after - Die Küche: Vollendung
Geschenkt ist noch zu teuer X - Dark Water II - Duftnoten
Geschenkt ist noch zu teuer XI - Der Begriff "Bruchbude"
Geschenkt ist noch zu teuer XII - Der tanzende Wasserhahn / Update Küche
Geschenkt ist noch zu teuer XIII - Gute Deutsche Handarbeit & weitere Lügen
Geschenkt ist noch zu teuer XIV - NUSSBAUMER ElektroanlÜgen AG
Geschenkt ist noch zu teuer XV - Tropenzone
Geschenkt ist noch zu teuer XVI - Das Glück zieht ein ins Haus
Geschenkt ist noch zu teuer XVII - NUSSBAUMER Elektroanlagen AG - Mailverkehr
Geschenkt ist noch zu teuer XVIII - Was lüüügsch?
Geschenkt ist noch zu teuer XIX - Das gute Gefühl gekündigt zu haben
Geschenkt ist noch zu teuer XX - Vollendung & Ade Merciii




Als meine Mutter mir von dem Stromausfall, den ich im letzten Eintrag erwähnt habe, berichtet hat, ist mir der dänische Horrorfilm "Fahrstuhl des Grauens" (OT: De Lift) eingefallen.
Als meine Eltern den Komplex betreten haben, stand die Tür des Lifts/Aufzugs/Fahrstuhls offen. Mein Vater, ein wahrhaft mutiger Mann, noch mutiger in Anbetracht dessen, was hätte geschehen können, wenn man denn die Filme gesehen hat, hat die Kabine des Lifts/Aufzugs/Fahrstuhls betreten. Die Tür blieb offen.
So war es auch im Film. In einer Sequenz stand die Tür einfach offen. Einfach so. Blieb offen. Ein blinder Mann stürzte in den Schacht und starb elendig.
Ich muss etwa 12 Jahre alt gewesen sein, als ich den Film zum ersten Mal gesehen hatte. Später dann, mit 17 habe ich ihn zusammen mit einer Freundin mal wieder geschaut. Sie und ich hatten danach gleichermassen Panik vor Aufzügen mit roten Türen - insbesondere dann, wenn es drei Kabinen sind - so wie in unserem damaligen Schulhaus. Noch heute erinnern wir uns an den einen Tag, wo die Kabine des mittleren Lifts offen stand. Einfach so. Niemand war drin. Die Tür stand einfach offen. Lange. ZU lange. Einige Schüler betraten dann die Kabine. Meine Freundin und ich nahmen die Treppe - denn wir wussten um das mögliche Schicksal...

Als dann meine Mutter äusserte, sie würde in diesem Komplex niemals den Aufzug benutzen, dachte ich unweigerlich wieder an "Fahrstuhl des Grauens".
Sie hat vollkommen recht. In diem Komplex, wo so gut wie nichts ohne Pannen läuft, ist es irre zu glauben, der Lift würde es tun. Zwar gab es (bisher) keine Schwierigkeiten mit dem Fahrstuhl, aber die anderen Schäden sind ja auch erst nach einer Weile entstanden. Daher halte ich mich nun auch von diesem Kasten fern.
Ausserdem soll Treppensteigen ja gesund sein -_^

Extra für Euch, meine getreuen Leser, habe ich gestern, ehe ich zur Arbeit gegangen bin, den Aufzug benutzt um ins EG zu gelangen. Die Angst sass mir im Nacken.




Die Tür hat seltsame Geräusche von sich gegeben. So als ob sie nicht richtig gleiten könne. Aber zu war sie dann auf jeden Fall. Und geöffnet hat sie sich auch wieder unter der gleichen furchteinflössenden Melodie...

Ich werde, komme, was wolle, die Treppe nehmen.
Wer weiss, plötzlich bleibt die Kabine zwischen zwei Stockwerken stecken. Und bei der Geschwindigkeit, wie hier gearbeitet wird, sitzt man plötzlich über eine Woche lange im Aufzug fest. Dies ist natürlich von Vorteil, wenn man beschlossen hat, zu fasten oder einfach so ein paar Kilo weniger auf die Waage bringen möchte, allerdings kann ich mir weitaus angenehmere Aufenthaltsorte vorstellen, als eine Liftkabine.
Oder eventuell versagen die Bremsen, oder die Stahlseile sind gar nicht aus Stahl, sondern aus Rosshaar. Ich meine, das Waschbecken im Badezimmer sieht auch nach Keramik aus, ist aber Kunststoff. Möglich wärs also.
Mir ist bewusst, dass Liftbremsen in der heutigen Zeit kaum versagen können. Zu sicher ist alles geworden. Allerdings hatte ich mich damals über Aufzüge der Firma Schindler informiert gehabt. Dies allerdings mehr aus Zufall. Wer weiss, woher die Firma OTIS kommt? Stellen wir uns doch mal vor, es wäre eine Tochterfirma der Küchenmaxx AG... Ja gut Matsch dann, wenn wir unten angekommen sind...

Möglicherweise findet auch hier die Kabine eines Tages, sie könnte ein Eigenleben entwickeln. Und plötzlich ergeht es uns so:



Wann immer es um Aufzüge geht, muss ich unweigerlich an Elisa Lam und das Elevator Ritual denken... 

Für alle die es interessiert: 
Elisa Lam wurde von einer Fahrstuhlkamera gefilmt und verschwand dann spurlos. Später dann wurde ihre Leiche in einem der Wassertanks des Hotels gefunden. 
Hier ein Artikel dazu auf Terra Mystica.

Auf einer englischen Webseite hat in den Kommentaren dazu jemand geschrieben, möglicherweise sei es das Elevtaor Ritual gewesen. 
Wer es ausprobieren möchte, hier ein Artikel dazu auf Horror Fakten. 


Geschenkt ist noch zu teuer VII - Der Kühlschrank aka Winterwonderland

Geschenkt ist noch zu teuer I
Geschenkt ist noch zu teuer II - Die Rückkehr
Geschenkt ist noch zu teuer III - Fluch des Wassers
Geschenkt ist noch zu teuer IV - Das Kreuz des Unheils
Geschenkt ist noch zu teuer V - Eingemauert
Geschenkt ist noch zu teuer VI - Dark Water
Geschenkt ist noch zu teuer VII - Der Kühlschrank aka Winterwonderland
Geschenkt ist noch zu teuer VIII - Fahrstuhl des Grauens
Geschenkt ist noch zu teuer IX - The Day after - Die Küche: Vollendung
Geschenkt ist noch zu teuer X - Dark Water II - Duftnoten
Geschenkt ist noch zu teuer XI - Der Begriff "Bruchbude"
Geschenkt ist noch zu teuer XII - Der tanzende Wasserhahn / Update Küche
Geschenkt ist noch zu teuer XIII - Gute Deutsche Handarbeit & weitere Lügen
Geschenkt ist noch zu teuer XIV - NUSSBAUMER ElektroanlÜgen AG
Geschenkt ist noch zu teuer XV - Tropenzone
Geschenkt ist noch zu teuer XVI - Das Glück zieht ein ins Haus
Geschenkt ist noch zu teuer XVII - NUSSBAUMER Elektroanlagen AG - Mailverkehr
Geschenkt ist noch zu teuer XVIII - Was lüüügsch?
Geschenkt ist noch zu teuer XIX - Das gute Gefühl gekündigt zu haben
Geschenkt ist noch zu teuer XX - Vollendung & Ade Merciii

Guten Tag meine geschätzten Leser, da sind wir wieder, mit einem neuen Problemfall in Sachen, Navi's neue Wohnung.
Im Morgengrauen sitze ich hier und schreibe. Vom Morgen ist aufgrund des dichten Nebels, der an Stephen King's "The Mist" erinnert, nicht viel zu sehen. Vom GRAUEN dafür umso mehr. Sind solche Wortspiele nicht wunderbar? Mir gefallen sie. ^_^

Neben meinem Macbook steht eine Tasse mit herrlich duftendem Kaffee. Immerhin diese Freude kann mir (noch) nicht genommen werden, in diesem Kasten, der als meine Wohnnung, Behausung oder auch las "DAS LOCH" bekannt ist. Ich habe noch Strom. Oder soll ich sagen, ich habe wieder Strom?

BLACKOUT

Es war auf den Tag genau am 17. September 2016. Aufgrund meines Geburtstages, den ich mit der fabelhaften Fläivi zelebriert habe, war ich ausser Haus. 
Mein lieber Vater war bei mir in der Wohnung, um mir frische Brötchen vom Bäcker vorbei zu bringen. <3 Und es war genau zu der Zeit, als Der Komplex ohne Strom war. 
Das Treppenhaus war dunkel, wie eine Wagenladung Arschlöcher. Denn schliesslich gibt es nicht ein verdammtes Fenster - ausser im EG beim Eingang. Der Fahrstuhl (des Grauens) hatte natürlich auch keinen Saft und ich gehe davon aus, dass auch mein Kühlschrank dieses Schicksal teilte. Das Gefrierfach ebenso. 
Als ich am Abend wieder zu hause war und das Gefrierfach geöffnet hatte, ist mir aufgefallen, dass die Lebensmittel eine feine weisse Beschichtung hatten. Wie nach dem ersten Schneefall im Winter hat es gewirkt. Nachdem ich die Information über den Stromausfall bekommen hatte, war mir klar wieso. Schon mal den Begriff Kühlkette gehört? 
Wie dem auch sei, seitdem Blackout (und wieder haben wir den Titel eines Films leihen können - und den eines Buches noch dazu) zeigt mein Backofen die Uhrzeit nicht mehr an. Wundervoll. Mir wurde die Zeit gestohlen. Aber kommen wir zum eigentlichen Thema, dem Gefrierfach.


Der Kühlschrank (vorheriger Titel: THE GATE)

Obschon der Titel vermuten lässt, ich würde gleich von unterirdischen kleinen Lebensformen berichten, wie man sie aus dem Film THE GATE - Die Unterirdischen kennt, ist dem nicht so. Aber diesen Film haben wir ja bereits im Eintrag "Eingemauert" angesprochen.  
Es war am Montag, dem 19. September 2016, als meine Mutter freundlicherweise bei mir in der Wohnung auf den Sanitär und sein +1 (den Gutsherren aka den Typen der Verwaltung) gewartet hat (auch auf den Spediteur, der nach "3-6" Wochen mein Sofa geliefert hat, hat sie gewartet. Das Sofa hatte ich Mitte Juli bestellt. Soviel zu 3-6 Wochen...). Als sie die Tür des Gefrierfachs geöffnet hat, ist ihr ein kleines Plastikstück entgegen geflogen und die Tür liess sich dann nicht mehr schliessen. 
Es sollte sich herausstellen, dass das Scharnier Suizid begangen hatte. "Bellige Ramsch"
Dies wurde der Verwaltung am Dienstag gemeldet. Am Mittwoch wollte ohnehin der Küchentyp kommen, also sollte dies gleich behoben werden. 
Meinem Vater ist es dann gelungen, dass Gefrierfach wieder zu schliessen. Mit ein bisschen anheben und drücken ging das dann auch. 
Als ich am Dienstag, dem 20. September 2016 nach hause gekommen bin, stand die Tür offen. Im Inneren des Gefrierfachs hatte sich ein Winterwonderland gebildet. Die Tür wollte sich nicht mehr schliessen lassen. Sie sperrte sich wortwörtlich dagegen. Die angetauten Lebensmittel (ein riesiger Vorrat an No-Muh Sauce u.a.) wanderten gen Mülltonne. Hier erwarte ich natürlich eine Entschädigung seitens Verwaltung. Diese ignoriert allerdings meine E-Mails. Aber dazu später. Meiner Mutter gegenüber wurde erwähnt, ich würde dafür entschädigt werden. Aha. 


































Heute, am 25. September 2016 war es natürlich an mir, den Kühlschrank auszuschalten, da dieser mit dem Gefrierfach gekoppelt ist und das Gefrierfach abzutauen und die wunderbare Eiszeit, die darin herrschte und gedieh zu vernichten. Offenbar ist das eine Selbstverständlichkeit, dass ich mich darum bemühe. Wieso? Wohl weil ich dieses Loch bewohne. Jedoch entzieht sich dies meiner Logik. 
Nachdem sich in meinem Gefrierfach ein See aus den geschmolzenen Polarkappen gebildet hatte (wieso erinnert mich das an ICE AGE?), durfte ich das ganze Wasser mittels Kehrblech hinausbefördern, hinterher die Innenseite des Fachs trocknen und konnte dann den Kühlschrank wieder einschalten. 
Alles selbstverständlich... Natürlich. Ich habe an meinem freien Tag ja sonst nichts zu tun... 











































Am Mittwoch hätten ja, wie bereits erwähnt, die Typen der Firma KÜCHENMAX AG vorbeischneien sollen, um endlich den Korpus auszutauschen und meinem Geschirrspüler wieder eine Verkleidung zu verpassen. Aus Mittwoch wurde dann aber Donnerstag, da der eine Monteur laut Angaben, von einer Leiter gestürzt ist. Aha? 
Jedenfalls wurde das Scharnier dann am Donnerstag, dem 22. September ausgewechselt. Das Gefrierfach funktioniert also wieder. 
Allerdings hat der Kühlschrank die gleichen Scharniere. Also warte ich nun täglich darauf, dass mir entweder ein Plastikstück entgegen geschmettert wird oder aber die ganze Tür auf meinen schönen Fuss fällt. So schön sind meine Füsse eigentlich nicht, aber dennoch möchte ich sie nicht gebrochen haben... 

Möglicherweise ist die Sache mit dem Kühlschrank noch nicht ausgestanden. 
Folgendes könnte mir noch bevorstehen:

SZENARIO 1
Mein Kühlschrank verweigert seinen Dienst. Einfach so. Ein neuer muss angeschafft werden. Dies würde dann wohl auch wieder so ca. 4 Wochen dauern...

SZENARIO 2
Ich öffne den Kühlschrank und erblicke den Gozer Tempel, aus dem Ghostbusters Film. Würde ich dann wie Weaver reagieren und die Tür schreiend zu schmettern? Oder würde ich einfach mit den Schultern zucken und denken, ok, dann gibt es heute eben keine Soyamilch. Trinke ich den Kaffee eben schwarz. 
Oder aber würde ich mich dergestalt aufregen, dass ich brüllen würde "Du gottverdammte Gottheit! Verzieh dich aus meinem Kühlschrank! Ich habe mit dieser scheiss Wohnung und der unfähigen und teilzeit-ignoranten Verwaltung schon genug Ärger!"
Würde trotz meiner Raserei à la Klaus Kinski, dennoch Zool's Gummigesicht aus meinem Kühlschrank starren? 







SZENARIO 3
Mein Kühlschrank vertritt die Meinung, dass ich mit dieser scheiss Wohnung noch nicht genug Ärger und Horror in meinem Leben - und meinem Zuhause habe und beschliesst, von Horrorfilmen beeinflusst, ein Eigenleben zu entwickeln. Er denkt aber nicht im Traum daran, ein netter lebendiger Kühlschrank zu sein, der etwa mit diesen Glubschaugen und dem ewigen Lächeln singend durch die Wohnung tanzt, wie etwa der Toaster in "Der tapfere kleine Toaster". Haha, denkste. Wäre ja zu schön, wenn man auf dem Sofa, das nach 2 Monaten endlich geliefert worden ist, zu sitzen/liegen und dem Kühlschrank zurufen zu können "Hey Kühli, ich hätte gerne ein Bier." und dann käme der Kühlschrank angetanzt, eines dieser doofen Lieder singend, wie man sie aus Disney-Filmen kennt und brächte mir ein Bier. Nicht in diesem Szenario und ganz bestimmt nicht in meinem Leben. 
Mein Kühlschrank würde eher gefallen an Splatter finden und würde mordend durch die Wohnung hüpfen, wie etwa der Kühlschrank aus dem, tragischerweise ernst gemeinten, Horrorfilm "Der Kühlschrank aka The Refrigereator". Er würde Handwerker töten (in dem Fall würde ich Herrn Z. der Küchenmax AG gerne zum Tee einladen) und sich auf jeden stürzen, der die Wohnung betritt. Nein, ich würde nicht mehr ruhig schlafen, mit dem Wissen, dass ich mich in einer Wohngemeinschaft mit einem mordlüsternen Kühlschrank befinde. 


Vielleicht würde er aber auch so eine Scheusslichkeit beinhalten, die dann die Menschen kalt macht. Wie etwa in dem Film "Pridyider"... Wir werden sehen... 






Freitag, 16. September 2016

Geschenkt ist noch zu teuer VI - Dark Water

Geschenkt ist noch zu teuer I
Geschenkt ist noch zu teuer II - Die Rückkehr
Geschenkt ist noch zu teuer III - Fluch des Wassers
Geschenkt ist noch zu teuer IV - Das Kreuz des Unheils
Geschenkt ist noch zu teuer V - Eingemauert
Geschenkt ist noch zu teuer VI - Dark Water
Geschenkt ist noch zu teuer VII - Der Kühlschrank aka Winterwonderland 
Geschenkt ist noch zu teuer VIII - Fahrstuhl des Grauens
Geschenkt ist noch zu teuer IX - The Day after - Die Küche: Vollendung
Geschenkt ist noch zu teuer X - Dark Water II - Duftnoten
Geschenkt ist noch zu teuer XI - Der Begriff "Bruchbude"
Geschenkt ist noch zu teuer XII - Der tanzende Wasserhahn / Update Küche
Geschenkt ist noch zu teuer XIII - Gute Deutsche Handarbeit & weitere Lügen
Geschenkt ist noch zu teuer XIV - NUSSBAUMER ElektroanlÜgen AG
Geschenkt ist noch zu teuer XV - Tropenzone
Geschenkt ist noch zu teuer XVI - Das Glück zieht ein ins Haus
Geschenkt ist noch zu teuer XVII - NUSSBAUMER Elektroanlagen AG - Mailverkehr
Geschenkt ist noch zu teuer XVIII - Was lüüügsch?
Geschenkt ist noch zu teuer XIX - Das gute Gefühl gekündigt zu haben
Geschenkt ist noch zu teuer XX - Vollendung & Ade Merciii


Der Titel hätte auch "Der Fluch des Wassers II - Die Rückkehr" sein können. Aber mit "Dark Water" ist schon alles gesagt.

Fertigstellung dieser zwei Mehrfamilienhäuser war im Frühjahr 2016. Ich bewohne also nicht eine uralte und völlig heruntergekommene Wohnung, wie die Protagonisten im Film/Buch. Ich darf eine brandneue Wohnung bewohnen, in der zuvor noch keiner gelebt hat. Noch keiner hat Tierkadaver in meinen Kühlschrank gefüllt. Alles ist neu und eigentlich wäre ja alles wunderbar, wären da nicht all diese Mängel, welche der Grund für diese Einträge sind.

Jedenfalls ist mir plötzlich ein Fleck an der Decke über dem Küchenbereich aufgefallen. Mir ist, als würde dieser wachsen. Dies kann natürlich auch pure Einbildung sein. Zurück zuführen auf meine blühende Fantasie und den, mittlerweile 24 Jahre währenden Konsum von Horrorfilmen. In "Dark Water" wird auch ein Fleck an der Decke entdeckt. Dieser ist anfangs klein und recht blass - ähnlich meinem - und wird dann immer grösser und dunkler, bis er gigantisch und schwarz ist. Wer weiss, ob mir dies auch noch widerfährt? Jedenfalls bin ich schon froh, dass sich dieses Etwas nicht in meinem Schlafzimmer befindet. Ich würde dann im Wohnzimmer schlafen. Schliesslich wissen wir ja, wozu es sonst führen würde/könnte.


Gestern habe ich ein Bild davon auf Facebook gepostet und eine Freundin, fragte, ob ich Wassertanks auf dem Dach stehen hätte. Glücklicherweise nicht. Sonst würde meine Christenpflicht mir gebieten, mich aufs Dach zu verfügen und in den Wassertank zu spähen - und möglicherweise eine Mädchenleiche zu entdecken. Und jetzt fällt mir direkt der Fall Elisa Lam ein. (Danke Betty...) Die war ja im Cecil Hotel verschwunden und dann in einem der Wassertanks auf dem Dach gefunden worden - nachdem sich Hotelgäste über seltsam schmeckendes und riechendes Wasser geäussert hatten. Igitt... Man stelle sich vor, man steht unter der Dusche in einem Hotel und macht einen merkwürdigen Geruch aus. Hinterher erfährt man dann, dass man Leichenwasser getrunken hat und sich mit Leichenwasser gewaschen hat....

Wir erinnern uns, dass in "Dark Water" plötzlich schwarze Menschenhaare aus dem Wasserhahn gekommen sind. Siehe da, mein Wasserglas...
Natürlich glaubt mir das kein Knochen, dass dies wirklich passiert ist und ich kann Euch,  meinen getreuen Lesern, versichern, die Haare habe ich nur wegen des dramatischen Effekts selbst ins Glas getan. -_^
Sollten dann aber irgendwann tatsächlich Haare aus den Wasserleitungen kommen, werde ich mich um einen Exorzisten oder so bemühen...

Vorhin habe ich eine Mail mit den Fotos an die Verwaltung geschickt. Nun dürfen wir gespannt sein, wie lange es dieses Mal dauert, bis etwas unternommen wird. Die Wettbüros sind geöffnet! Wetten werden angenommen!

Seid versichert, oh meine Leser, wenn meine Decke dann so aussieht, bin ich weg. Ich werde, entgegen jeder Horrorfilmregel, einfach ein paar Klamotten packen und durch die Haustür raus verschwinden...




Freitag, 9. September 2016

Geschenkt ist noch zu teuer V - Eingemauert

Geschenkt ist noch zu teuer I
Geschenkt ist noch zu teuer II - Die Rückkehr
Geschenkt ist noch zu teuer III - Fluch des Wassers
Geschenkt ist noch zu teuer IV - Das Kreuz des Unheils
Geschenkt ist noch zu teuer V - Eingemauert
Geschenkt ist noch zu teuer VI - Dark Water
Geschenkt ist noch zu teuer VII - Der Kühlschrank aka Winterwonderland 
Geschenkt ist noch zu teuer VIII - Fahrstuhl des Grauens
Geschenkt ist noch zu teuer IX - The Day after - Die Küche: Vollendung
Geschenkt ist noch zu teuer X - Dark Water II - Duftnoten
Geschenkt ist noch zu teuer XI - Der Begriff "Bruchbude"
Geschenkt ist noch zu teuer XII - Der tanzende Wasserhahn / Update Küche
Geschenkt ist noch zu teuer XIII - Gute Deutsche Handarbeit & weitere Lügen
Geschenkt ist noch zu teuer XIV - NUSSBAUMER ElektroanlÜgen AG
Geschenkt ist noch zu teuer XV - Tropenzone
Geschenkt ist noch zu teuer XVI - Das Glück zieht ein ins Haus
Geschenkt ist noch zu teuer XVII - NUSSBAUMER Elektroanlagen AG - Mailverkehr
Geschenkt ist noch zu teuer XVIII - Was lüüügsch?
Geschenkt ist noch zu teuer XIX - Das gute Gefühl gekündigt zu haben
Geschenkt ist noch zu teuer XX - Vollendung & Ade Merciii

Was für ein denkwürdiger Tag... Heute hatte ich einen Termin mit Frau S von der Verwaltung. Sie brachte mir den neuen Mietvertrag, welchen ich natürlich (noch) nicht unterzeichnet habe. Da ich diesen Fall erst mit dem Mieterschutz klären werde.

Jedenfalls erzählte sie mir eine wahre Wohltat für mein Gemüt. Aber ich greife vor. Heute Vormittag habe ich erfahren, dass diese "Verwaltung" wohl einfach eine Familie mit zu viel Geld ist, welche diverses macht, um an noch mehr Geld zu kommen und sich einen Namen zu machen. Offenbar besitzen hier im Ort auch ein Möbelgeschäft. Von dem habe ich allerdings noch nie gehört, obschon sie wohl diesen Betrieb bereits seit 15 Jahren leiten. Mit dem "sich-einen-Namen-machen" hat da dann wohl nicht ganz geklappt. Möglicherweise verhelfe ich ihnen ja nun mit meinen Blogeinträgen und meiner Mund-zu-Mund-Propaganda nun zu dem gesuchten "Fame"...?

Jedenfalls werden wir hier bald auf einer grösseren Baustelle wohnen. Ich nicht. Aber die Menschen im Haus 1. Ich lebe ja da im Haus 2. Tja, manchmal ist die zweite Wahl die Bessere... -_^

Frau S teilte mir mit, im Haus würde es schlecht riechen, ja geradezu stinken. Da läge ein Geruch in der Luft, als ob etwas verwesen würde. Ich dachte gleich an einen eingemauerten Bauarbeiter. Seit ich als Kind den Film "The Gate - Die Unterirdischen" gesehen habe, verfolgt mich dieser eingemauerte Bauarbeiter... Soll von dem Film nicht auch bald ein Remake geben?


Wie dem auch sei, kommt der Geruch (oder Gestank) nicht von einem vergessenen Leichnam. Man habe bei der Lüftung einen Filter vergessen einzubauen und mit dem Abzug stimme auch etwas nicht, sodass der ganze Geruch nach unten zieht. Ins EG und UG. Immerhin stinke es nur im Treppenhaus und nicht in den Wohnungen.
Wie dem auch sei, jetzt müsse die eine Seite der Hauswand aufgerissen werden, damit der Fehler der Lüftung behoben werden kann.
Oder um es mit meinen Worten zu schildern: Haus 1 wird gnadenlos aufgeschlitzt, Innereien werden herausgerissen und weggeschmissen...
Das wird mir bestimmt ein Fest ^_^

Meine ehrliche Meinung dazu? Das tut dem geldgierigen Herrn B. gut. Der wird sich in den Arsch beissen. Aber so etwas stärkt ja bekanntlich den Charakter. ^_^

Lieber Herr B. das kommt davon, wenn man keine Ahnung hat, zwei Mehrfamilienhäuser aufstellen und nur das Billigste einbauen lässt, bzw. Billigfirmen damit beauftragt.

Was kommt wohl als Nächstes? Wir dürfen gespannt sein ^_^

In dem Sinn, ich riech Euch später...