Sonntag, 25. September 2016

Geschenkt ist noch zu teuer VIII - Fahrstuhl des Grauens

Geschenkt ist noch zu teuer I
Geschenkt ist noch zu teuer II - Die Rückkehr
Geschenkt ist noch zu teuer III - Fluch des Wassers
Geschenkt ist noch zu teuer IV - Das Kreuz des Unheils
Geschenkt ist noch zu teuer V - Eingemauert
Geschenkt ist noch zu teuer VI - Dark Water
Geschenkt ist noch zu teuer VII - Der Kühlschrank aka Winterwonderland 
Geschenkt ist noch zu teuer VIII - Fahrstuhl des Grauens
Geschenkt ist noch zu teuer IX - The Day after - Die Küche: Vollendung
Geschenkt ist noch zu teuer X - Dark Water II - Duftnoten
Geschenkt ist noch zu teuer XI - Der Begriff "Bruchbude"
Geschenkt ist noch zu teuer XII - Der tanzende Wasserhahn / Update Küche
Geschenkt ist noch zu teuer XIII - Gute Deutsche Handarbeit & weitere Lügen
Geschenkt ist noch zu teuer XIV - NUSSBAUMER ElektroanlÜgen AG
Geschenkt ist noch zu teuer XV - Tropenzone
Geschenkt ist noch zu teuer XVI - Das Glück zieht ein ins Haus
Geschenkt ist noch zu teuer XVII - NUSSBAUMER Elektroanlagen AG - Mailverkehr
Geschenkt ist noch zu teuer XVIII - Was lüüügsch?
Geschenkt ist noch zu teuer XIX - Das gute Gefühl gekündigt zu haben
Geschenkt ist noch zu teuer XX - Vollendung & Ade Merciii




Als meine Mutter mir von dem Stromausfall, den ich im letzten Eintrag erwähnt habe, berichtet hat, ist mir der dänische Horrorfilm "Fahrstuhl des Grauens" (OT: De Lift) eingefallen.
Als meine Eltern den Komplex betreten haben, stand die Tür des Lifts/Aufzugs/Fahrstuhls offen. Mein Vater, ein wahrhaft mutiger Mann, noch mutiger in Anbetracht dessen, was hätte geschehen können, wenn man denn die Filme gesehen hat, hat die Kabine des Lifts/Aufzugs/Fahrstuhls betreten. Die Tür blieb offen.
So war es auch im Film. In einer Sequenz stand die Tür einfach offen. Einfach so. Blieb offen. Ein blinder Mann stürzte in den Schacht und starb elendig.
Ich muss etwa 12 Jahre alt gewesen sein, als ich den Film zum ersten Mal gesehen hatte. Später dann, mit 17 habe ich ihn zusammen mit einer Freundin mal wieder geschaut. Sie und ich hatten danach gleichermassen Panik vor Aufzügen mit roten Türen - insbesondere dann, wenn es drei Kabinen sind - so wie in unserem damaligen Schulhaus. Noch heute erinnern wir uns an den einen Tag, wo die Kabine des mittleren Lifts offen stand. Einfach so. Niemand war drin. Die Tür stand einfach offen. Lange. ZU lange. Einige Schüler betraten dann die Kabine. Meine Freundin und ich nahmen die Treppe - denn wir wussten um das mögliche Schicksal...

Als dann meine Mutter äusserte, sie würde in diesem Komplex niemals den Aufzug benutzen, dachte ich unweigerlich wieder an "Fahrstuhl des Grauens".
Sie hat vollkommen recht. In diem Komplex, wo so gut wie nichts ohne Pannen läuft, ist es irre zu glauben, der Lift würde es tun. Zwar gab es (bisher) keine Schwierigkeiten mit dem Fahrstuhl, aber die anderen Schäden sind ja auch erst nach einer Weile entstanden. Daher halte ich mich nun auch von diesem Kasten fern.
Ausserdem soll Treppensteigen ja gesund sein -_^

Extra für Euch, meine getreuen Leser, habe ich gestern, ehe ich zur Arbeit gegangen bin, den Aufzug benutzt um ins EG zu gelangen. Die Angst sass mir im Nacken.




Die Tür hat seltsame Geräusche von sich gegeben. So als ob sie nicht richtig gleiten könne. Aber zu war sie dann auf jeden Fall. Und geöffnet hat sie sich auch wieder unter der gleichen furchteinflössenden Melodie...

Ich werde, komme, was wolle, die Treppe nehmen.
Wer weiss, plötzlich bleibt die Kabine zwischen zwei Stockwerken stecken. Und bei der Geschwindigkeit, wie hier gearbeitet wird, sitzt man plötzlich über eine Woche lange im Aufzug fest. Dies ist natürlich von Vorteil, wenn man beschlossen hat, zu fasten oder einfach so ein paar Kilo weniger auf die Waage bringen möchte, allerdings kann ich mir weitaus angenehmere Aufenthaltsorte vorstellen, als eine Liftkabine.
Oder eventuell versagen die Bremsen, oder die Stahlseile sind gar nicht aus Stahl, sondern aus Rosshaar. Ich meine, das Waschbecken im Badezimmer sieht auch nach Keramik aus, ist aber Kunststoff. Möglich wärs also.
Mir ist bewusst, dass Liftbremsen in der heutigen Zeit kaum versagen können. Zu sicher ist alles geworden. Allerdings hatte ich mich damals über Aufzüge der Firma Schindler informiert gehabt. Dies allerdings mehr aus Zufall. Wer weiss, woher die Firma OTIS kommt? Stellen wir uns doch mal vor, es wäre eine Tochterfirma der Küchenmaxx AG... Ja gut Matsch dann, wenn wir unten angekommen sind...

Möglicherweise findet auch hier die Kabine eines Tages, sie könnte ein Eigenleben entwickeln. Und plötzlich ergeht es uns so:



Wann immer es um Aufzüge geht, muss ich unweigerlich an Elisa Lam und das Elevator Ritual denken... 

Für alle die es interessiert: 
Elisa Lam wurde von einer Fahrstuhlkamera gefilmt und verschwand dann spurlos. Später dann wurde ihre Leiche in einem der Wassertanks des Hotels gefunden. 
Hier ein Artikel dazu auf Terra Mystica.

Auf einer englischen Webseite hat in den Kommentaren dazu jemand geschrieben, möglicherweise sei es das Elevtaor Ritual gewesen. 
Wer es ausprobieren möchte, hier ein Artikel dazu auf Horror Fakten.