Sonntag, 25. September 2016

Geschenkt ist noch zu teuer X - Dark Water II - Duftnoten

Geschenkt ist noch zu teuer I
Geschenkt ist noch zu teuer II - Die Rückkehr
Geschenkt ist noch zu teuer III - Fluch des Wassers
Geschenkt ist noch zu teuer IV - Das Kreuz des Unheils
Geschenkt ist noch zu teuer V - Eingemauert
Geschenkt ist noch zu teuer VI - Dark Water
Geschenkt ist noch zu teuer VII - Der Kühlschrank aka Winterwonderland 
Geschenkt ist noch zu teuer VIII - Fahrstuhl des Grauens
Geschenkt ist noch zu teuer IX - The Day after - Die Küche: Vollendung
Geschenkt ist noch zu teuer X - Dark Water II - Duftnoten
Geschenkt ist noch zu teuer XI - Der Begriff "Bruchbude"
Geschenkt ist noch zu teuer XII - Der tanzende Wasserhahn / Update Küche
Geschenkt ist noch zu teuer XIII - Gute Deutsche Handarbeit & weitere Lügen
Geschenkt ist noch zu teuer XIV - NUSSBAUMER ElektroanlÜgen AG
Geschenkt ist noch zu teuer XV - Tropenzone
Geschenkt ist noch zu teuer XVI - Das Glück zieht ein ins Haus
Geschenkt ist noch zu teuer XVII - NUSSBAUMER Elektroanlagen AG - Mailverkehr
Geschenkt ist noch zu teuer XVIII - Was lüüügsch?
Geschenkt ist noch zu teuer XIX - Das gute Gefühl gekündigt zu haben
Geschenkt ist noch zu teuer XX - Vollendung & Ade Merciii



Herzlich willkommen zurück, meine getreuen Leser. Nach bereits 10 Einträgen, seid Ihr dem Thema noch nicht überdrüssig. Wie schön - für Euch. Gut, ich muss gestehen, dass ich, alles was hier passiert, auch nicht mehr ernst nehmen kann. In den drei Monaten, in denen ich nun hier hause, ist einfach zu viel passiert. So werde ich den nächsten Schaden einfach mit einem "Of course" oder "Natüüürli" aus meinem Mund und einem Schulterzucken abtun.

Aber kommen wir doch zum eigentlichen Thema. Ich, ja genau. Keine geringere, als Eure Navi M. Gray ist stolze Mieterin einer Tropfsteinhöhle. Neidisch? -_^

Als ich am Donnerstag, nach einem langen Arbeitstag, nach hause gekommen bin, wartete eine Überraschung auf mich. In meiner Wohnung. Keiner hat gesagt, dass eine Überraschung immer etwas Gutes sein muss...

Aber ich greife vor.

Am Montag, dem 19. September 2016 war ja der Sanitär im Haus. Dieser hat den Wasserschaden begutachtet. Die Mieter über mir, wussten von all dem nichts. Denn, wie bereits erwartet, war eine Wasserleitung unter der Duschkabine undicht. Ich werde hier bald für eine Überschwemmung sorgen, denn mir rinnen die, durch meinen Lachanfall ausgelösten, Tränen über die Wangen.

Jedenfalls wurde ein Loch gebohrt und der Verputz weggespachtelt. Man begutachte die hübschen Fotos. Als ich also am Abend des 19. September 2016 nach hause gekommen bin, lag da eine Wasserlache unter dem Wasserschaden. Man habe ein Loch bohren müssen, um feststellen zu können, ob die ganze Decke aufgeweicht sei. ?_? Wenn doch die Wasserleitung unter der Duschkabine des Mieters über mir undicht war und das Wasser bei mir zu sehen war, dann gehe ich davon aus, dass die ganze Decke durchgeweicht ist. Aber das ist meine Meinung.
Jedenfalls ist dem guten Sanitär nicht in den Sinn gekommen, er könnte ein Auffangbecken unter die tropfende Decke stellen. Natürlich nicht. Das wäre ja mit einem Aufwand verbunden.
Also habe ich davon ein Foto gemacht und dies der Verwaltung gemailt, mit der Frage, ob man ernsthaft so arbeite? Natürlich habe ich auch gefragt, wer nun meine Wohnung putzt, da natürlich der ganze Boden schmutzig war. Aber da ist es auch selbstverständlich, dass ich das mache. Eine Antwort auf meine Mail kam, trotz der erbetenen Empfangsbestätigung, nicht. Das kennen wir ja.
Der Empfang der Mails (es waren an der Zahl drei: über die Rechnungen der Cablecom, wo ich von meiner Verwaltung eine Rückzahlung erwarte (siehe Das Kreuz des Unheils), und wegen des Tiefkühlfachs und der verdorbenen Nahrung) wurde meiner Mutter aber mündlich bestätigt. Aha?

An der Decke waren Wassertropfen zu sehen. Ich stand daneben, da ich mein iPhone laden musste und schrieb via WhatsApp mit diversen Freunden. Jedem teilte ich mit, dass es neben mir tropft und ich nun in so etwas wie einer Tropfsteinhöhle hause. ^_^ Auch schön.
Ich dachte nicht im Traum daran, die Wasserlache aufzuwischen. Wieso?







Am Donnerstag, dem 21. September 2016, nach der Arbeit, wartete nun also diese Überraschung auf mich. Ein Entfeuchter, der von Frau S. von der Verwaltung aufgetrieben worden ist. Denn der Sanitär hatte gar keine Freude daran, dass es so schlecht trocknet. Aha.
Meine gesamte Wohnung stank nach faulen Eiern. Wahrlich ekelhaft. Ich musste erstmal eine halbe Stunde durchlüften und diesen Kasten ausschalten.
Dieser habe eine Tropfschale, die man hin und wieder leeren müsse. Ah ja? Gut zu wissen. Da kommt bestimmt jemand vorbei, der das macht. Denn ich denke, ich habe bereits zu viel gemacht, was nicht meine Aufgabe ist. Und sonst sollen sie das Ding leeren, wenn sie es wieder mitnehmen.