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Freitag, 2. Januar 2015

Für Sevimausi, einen wahren Freund

Es muss im Jahr 2012 gewesen sein oder auch 2011. Um das genaue Datum ermitteln zu können, müsste ich in meinem CV bzw. meinen Arbeitszeugnissen nachschauen, da ich aber grad so schön bequem in meinem pflaumenfarbenen viktorianischen Samtsessel sitze und nicht aufstehen mag - denn dann müsste ich ja das Macbook Air weglegen, bleibt die Angabe des Jahres wage im Raum bzw. im Cyberspace stehen.
Jedenfalls war es in jenem Jahr, als ich auf einen ganz speziellen Menschen traf. Um diese Person, geht es hier.

Mein schwuler Freund (jede Frau sollte einen haben), Trendy Mandy, nahm sich 2010 das Leben. Er war dieser eine jene wahre Freund. Einer von der Sorte, der einem stets die Wahrheit entgegen schmetterte. Als wir uns das erste Mal trafen, trug ich eine weisse lange Bluse, von welcher er stets sagte, ich sähe damit aus wie eine Krankenschwester, fehle nur die Stethoskop-Halskette. Wenn wir zusammen Klamotten kaufen gingen, kamen immer äusserst ernüchternde Kommentare und so wurden viele Sachen nicht gekauft. Wer möchte schon wie ein Mehlsack herumlaufen?
Wir hatten stets so viel Spass zusammen, bis dann die Depressionen einsetzten, die Cutterei losging (ob er das von mir abgekupfert hat werde ich nie erfahren). Aber selbst dann war ich meist in der Lage ihn aufzuheitern. Bis dann der Anruf kam. Jener Anruf, den niemand je erhalten sollte. "Mandy ist tot. Er hat sich erhängt."
Der einst blaue Himmel wurde kurzerhand von einer ganzen Armada Kumulus Nimbus durchzogen und wollte über einen langen, verdammt langen Zeitraum nicht mehr aufhellen... Mein Leben war vorbei. Mein bester Freund war ins Reich der Toten gepilgert...
Mandy war ein so spezieller Mensch, dass ich dachte, nie wieder auf jemanden von diesem Format zu treffen. Das stimmte - bis zu oben erwähntem Jahr:

Ich sollte ein kurzes Gastspiel bei einem Sklaventreiber haben - auf seiner als Restaurant getarnten Baumwollplantage schuften, bis die Hände blutig gescheuert, die Fusssohlen voller Schwielen waren und meine einst weisse Bluse durch die zahlreichen Peitschenschläge blutrot und zerrissen war... Da traf ich auf meinen Leidensgenossen, dessen einst weisses Hemd in ebensolchem Zustand war, wie die meine Bluse.
Andere Sklaven hielten ihn für geisteskrank. Mich übrigens auch. Oder sie waren zerfressen von Neid und Missgunst. Ständig waren wir die Opfer ihrer durchschaubaren Hasstiraden und Intrigen. Gemeinsames Leid verbindet wahrlich. Wir wurden Freunde.
#Sevilicious zu jenem Zeitpunkt noch "Seviiii" kurz darauf dann "Sevimausiii" schien mir zu verrückt. Doch er war nicht verrückter als ich - nur auf eine leicht abweichende Art. Ich mochte ihn. Er war vorlaut, witzig, hinterlistig, amüsiert, amüsant, angepisst, pissig, zickig, humorvoll, zynisch, skeptisch und hatte aber vor allem ein riesiges Herz. Die anderen Sklaven hatten Mühe mit seiner Art. Auch der Sklaventreiber konnte und wollte nicht zwei Sklaven dieser Gattung bei sich haben. So verliess ich nach knapp drei Monaten jene Plantage. Hocherfreut über die neugewonnene Freiheit, aber auch von grosser Trauer erfüllt, da ich meine Sevimaus zurücklassen musste.
Zwei Jahre siechten dahin. Dann wurde auch er in die Freiheit entlassen. Gut ein Jahr später konnten wir endlich auf unsere Freiheit und das Ende der Sklaverei anstossen. Wir waren frei! Wir waren bester Laune! Uns ging es gut! Obschon wir einander länger nicht gesehen hatten (gut 3 Jahre) standen wir uns noch näher als zuvor.
Einige Kilometer trennen uns voneinander. Doch glücklicherweise leben wir in einem Zeitalter, in dem Apple an der Macht ist und wir mit iPhones, Skype, Facetime und co ausgerüstet sind. So kam es dann, dass wir oft ganze Nächte lang mit Skypen oder Telefonieren verbracht hatten. Telefonieren immer dann, wenn wir entweder nicht gestylt, in einem dunklen Raum waren oder Skype mal wieder seine Störungen hatte.

Im Frühjahr 2014 verbrachte ich einen Monat in Japan. Zwei Wochen lang wurde ich von einer Freundin begleitet. Danach war ich drei Wochen alleine. Traf mich mit Freunden, hütete krank das Bett und genoss die Freiheit des Nichtstuns. Genoss es erneut frei zu sein - hatte ich eben einen Job gekündigt und liess die Seele baumeln, wie man so schön sagt. Sevimausi war stets bei mir. Entweder in Whatsapp oder in Skype. Stetig hielten wir Kontakt. War ich down brachte er mich zum Lachen. Auf ihn war stets Verlass.
In Odaiba fand ich das perfekte Souvenir für ihn. Bzw. Zwei. Leider haben wir uns bis zum heutigen Zeitpunkt nicht wieder gesehen und so hüte ich jene schönen Sachen noch ein Weilchen. ^_^
Nüchternen Wortes (und Verstandes) warnte er mich vor dem Psychopaten Yoko. Als ich im Herbst desselben Jahres wieder nach Japan ging, war er dagegen. Er war dagegen, dass ich mich wieder mit Yoko traf und konnte gar nicht oft genug erwähnen, wie krank es denn ist, zwei Nächte bei dem Typen zu verbringen. Fast so als hätte er geahnt, in welch grausigem Domizil ich würde dahin vegetieren müssen.
Als ich mich dann auf dem Weg nach Japan befand, schickte ich ihm, bei jeder W-LAN-Verbindung ein Video oder zumindest eine Nachricht. Fast panisch dachte ich an die eine Woche "Mit Yoko auf Reisen", nicht wissend, ob ich je über W-LAN verfügen würde. Immer dann, wenn Yoko ausser Haus war, erhielt Sevimausi ein neues Video. Meine Leidensgeschichte.
Als ich dann die zwei Nächte bei Yoko hauste, in einem Zimmer, hinter der Garage, mit fleckigem Teppichboden, einer toten Kakerlake und fleckigen Decken plus einem übel riechenden Badezimmer, lachte er mich erst aus und meinte, er hätte mich ja gewarnt. Er habe gar kein Mitleid. Als ich ihm dann die Fotos von der Casa de Yoko geschickt hatte, kam eine Voice-Message, in welcher er sein Mitleid kundtat. Er freute sich ausserdem darüber, dass ich bald schon wieder in der schönen Schweiz sein würde.
Sevimausi war immer bei mir (wenn auch "nur" online) wenn ich ihn gebraucht habe.

Dieser recht persönliche Text entstand, weil heute etwas sehr... na ja... eigenwilliges und für die unseren Charakter typisches passiert ist.
Sevimausi erhielt ein Neujahresgeschenk von mir und ich eines von ihm.

2015 wird unser Jahr werden. Wir werden ENDLICH zusammen nach Paris, in die verdammtnochmal romantischste Stadt auf diesem Planeten, reisen und das #vivilicious Evangelium verbreiten haha -_^

Sevimüsli, Du besch eifach ZU abgfahre, als das me Dech ned chönt gärn ha!
Uf alli Ewigkeit wersch en Platz i mim Herz ha (i dem Teil, wo ned zuegfrore ond met Iszäpfe verhange esch). I freu mi of Paris. I freu mi uf eusi Souvi-Öbergab und druf Dech öfters zgseh!
In stetiger nie enden wollender Liebi
Navimausi

Montag, 13. Oktober 2014

Trendy Mandy - in loving Memory

Armando C. ist ein Leichnam und ruht rund 2 Meter tief unter der Erdoberfläche. Zu Lebzeiten hat er diese mit knappen 155cm überragt und mit ca 45kg belastet. Er hat ihr also nicht geschadet, doch das Leben schadete ihm und zwar dergestalt, dass er keinen anderen Ausweg sah und 2010 seinen Ausstieg gab.
Als ich durch seinen damaligen Freund, dessen Namen ich mir aus reiner Dekadenz partout nicht merken wollte, vom Tod meines besten Freundes erfahren musste, starb ein Teil von mir.
Den Namen dieses Menschen, werde ich eventuell in meinem Moleskine über das Jahr 2010 notiert haben. Vielleicht aber auch nicht. Als er mich anrief und seinen Namen nannte, wusste ich jedenfalls nicht, mit wessen verheulter Stimme ich da das Vergnügen hatte und fragte recht barsch nach. Erst als Du sagtest, Du seist Mandos Freund, dämmerte es mir. Da war ja jemand... Das war die einzig nette Geste seinerseits. Dass er mich über den Tod von meinem Bunny informiert hatte. Aus reinem Pflichtbewusstsein heraus, lud er mich sogar zur Beerdigung ein. Was hat er angenommen, was ich da tun würde? Ehe sie Mandy's Holzkiste in der Erde versenkten, seinen Körper leblos prügeln und in das Loch werfen? Wäre ich zur Beisetzung gegangen, wäre wohl neben Armando's Leiche auch noch die seines "Freundes" verscharrt worden...

Trendy Mandy

Dein lebloser Körper lag bei -8°C in einem, für Leichenschauhäuser typischen, Kühlschrank. Bei dieser Temperatur können sich Bakterien kaum vermehren und so wird die Autolyse hinausgezögert.
Schliesslich wurdest Du in einem hölzernen Sarg unter die Erde gebracht. Hierzulande ruht man auf einer saugfähigen Matratze, welche die letzen Flüssigkeiten aufsaugt. Anderswo wärest Du auf Stroh, Sägemehl oder Torf gebettet worden. Nett.
Der Sarg besteht aus Holz, weil er luftdurchlässig ist, sprich der Sauerstoff gelangt aus dem Boden in den Sarg, sodass der Körper gut verwesen kann - anstatt einfach zu verfaulen.
Wenn wir nun wüssten, wieviel Sauerstoff und Wasser in der Erde ist, unter der Du begraben liegst, könnte man genauer sagen, wie lange der Verwesungsprozess dauert. Aber da uns jenes Wissen verwehrt bleibt, begnügen wir uns mit dem Wissen, dass das Gewebe nach gut 12 Jahren völlig zersetzt ist. Dein Gerippe wird noch etwas länger brauchen. Nach der üblichen Ruhezeit von 30 Jahren wir von Dir nichts mehr übrig sein. Nur noch die Erinnerung an Dich.
Aber freu Dich. Dass Du von Würmern gefressen wirst, ist nur ein Mythos. Denn Würmer leben in einer Tiefe von 30cm und Dein Grab befindet sich gut 2m unter der Erdoberfläche.
Würde man Dich also heute exhumieren, bestünde die Chance, dass man Dich noch annähernd erkennen würde. Ich sage das nur für den Fall, dass jemand eine indianische Grabstädte finden und Friedhof der Kuscheltiere Realität werden lassen möchte...

Im Internet haben wir uns damals kennen gelernt. Schliesslich waren wir in Aarau am Bahnhof verabredet. Den würdest Du heute übrigens gar nicht wieder erkennen. Unseren Treffpunkt gibt es gar nicht mehr. Na ja. Ich sah Dein Gesicht in der Menge. Das angepisste Gesicht eines kleinen Thai, der mit finsterer Miene die Menge nach mir absuchte. Ich trug diese weisse lange Bluse, von der Du immer als den "Ärtzekittel" gesprochen hattest. Ich habe dieses Teil immer noch in meinem Schrank hängen. Habe sie aber seit Deinem Tod nie mehr getragen. Aber das ist wohl mehr Zufall. Aber vielleicht würde ich dann auch permanent an Dich und unsere gemeinsame Zeit denken und wie ein Schlosshund heulen.
Jedenfalls warst Du immer ehrlich, manchmal verletzend ehrlich, aber ehrlich. Du hast mir immer gesagt, ob mir etwas steht oder nicht. Beim Shoppen muss ich daher oft an Dich denken. Aber andererseits sind einige Jahre verstrichen und ich weiss mich nun einzukleiden -_^
Du wirst jetzt auf Deiner Wolke sitzen und Dir Deinen Teil dazu denken. Nur Geduld, wir werden uns wieder sehen und dann können wir uns bis in alle Ewigkeit austauschen.
Ein Lächeln legte sich über das zuvor noch finstere Gesicht. Du hättest einfach keinen Bock neue Leute zu treffen, war die Antwort auf die Frage nach der finsteren Miene. Wir waren uns jedoch gleich sympathisch und quatschten über alles und jeden. Es war so, als kannten wir uns schon seit Jahren. So entstand eine innige Freundschaft, die noch über Deinen Tod hinaus geht. Eine Freundschaft, wie wir sie pflegten, werde ich kein zweites Mal erfahren... Es war einzigartig, absolut inkommensurabel.

Es war 2010, als ich mit diesem Praktikum beschäftigt war. Es war das Jahr, in dem Du eine neue Lehrstelle antreten solltest, dies auch tatest - für ca. 2 Wochen. Bis Dir Spott und Hohn zu viel wurden und Du den Entschluss gefasst hast, abzutreten.

Nie werde ich vergessen, wie wir damals, es muss 2003 oder 2004 gewesen sein, in Zürich, entweder am HB oder an der Bahnhofstrasse sassen, und uns über die Kleidung der Leute amüsierten. Erinnerst Du Dich an den Sommer der Nippel? Den Sommer, an dem ein beängstigend grosser Teil der Frauen, beschlossen hatte, ohne BH aus dem Haus zu gehen. Erinnerst Du Dich an die Anblicke? Das würdest Du bestimmt, aber Du bist ja nicht mehr da.

Du hattest diesen Hund, namens Marley. Siehst Du, an dessen Namen erinnere ich mich sogar. Aber an den Deines "Freundes"? Fehlanzeige. War Marley ein Rottweiler? Ich weiss es nicht mehr. Wir waren in Zürich. Unten an der Limmat und haben den warmen Sommertag genossen, gelacht und haben gequatscht und getratscht. Wir waren gut im Tratschen... haha

Nie werde ich unseren Ausflug nach Bern vergessen. Ausgerechnet am heissesten Tag des Jahres fuhren wir dahin. Es war heisser als es die Feuer in der Hölle je sein werden!
Erinnerst Du Dich an den Typen mit seiner Fönstimme? "Gets do ned no es Wasser dezue?" XD

Bunny, ich stelle mir oft die Frage, wäre es anders gekommen wenn... Heute ist so ein Tag, was auch Anlass für diesen Text war...
Wärst Du heute noch da, wenn ich Zeit für Deinen letzten Anruf gehabt hätte? Du warst verzweifelt, wolltest reden. Musstest reden. Ich war immer für Dich da gewesen. Aber nicht zu dem Zeitpunkt, an dem Du mich so dringend gebraucht hattest. Ich war damit beschäftigt eine Bewerbung zu kreieren, für eine Stelle, für die ich dann eine Absage bekommen habe. Haha... ja! Dafür habe ich Deinen Anruf ignoriert und mir gedacht, ich kann ja dann zurück rufen. Als ich das dann irgendwann getan habe, war es zu spät. Da hingst Du bereits, mit einer Schlinge um den Hals, in der Wohnung dieser Kreatur, die sich Deinen "Freund" nannte.
Wärst du heute noch unter uns, wenn Du nicht bei dem hättest wohnen müssen? Bei ihm, wo Du so unglücklich warst? Wärst Du noch unter uns wenn da nicht diese Kreaturen auf der Arbeit gewesen wären, die Dich tagtäglich fertig gemacht haben?
So hast Du mich mit der Schuld, die mich trifft, zurück gelassen. Ich erlebe Höllentage, an denen mich die Schuld aufzufressen droht. Aber sie sind nicht mehr so häufig, wie unmittelbar nach Deinem Abgang.

Trendy Mandy, der Tag wird kommen, an dem ich vor unseren Schöpfer treten und meinen letzten Wunsch äussern darf. Der wird da sein, Dir eine runterhauen zu dürfen.
Eines Tages werden wir uns wieder begegnen. Du wirst Dein jugendliches Antlitz bewahrt haben - ganz wie Dorian Gray. Ich werde dann entweder 29 sein, (falls ich den kommenden Flug nach Japan aufgrund eines Dschihadisten oder so nicht überleben sollte) oder ich werde Dir als alte faltige Frau gegenübertreten. Deine Worte werden dann, wie immer, ehrlicher Natur sein und Du wirst mir sagen, wie scheisse ich mit Falten aussehe... Ich freue mich! ^_^

Trendy Mandy,
Ruhe in Frieden

Freitag, 13. Dezember 2013

Der wiedergefundene Freund - Eine Fabel

Im Hotel zum goldenen Choleriker (höhö wie treffend diese Bezeichnung doch ist) war es, als die Eule mit den bunten Federn auf diesen Praktikanten traf.
Ein kleiner Pfau, kaum grösser als die Eule selbst (oder gar kleiner?), der irgendwie nicht so richtig in diesen Betrieb passen wollte. Er war einfach zu verrückt für das Hotel zum goldenen Choleriker, in dem sich die seltsamsten und exotischsten Kreaturen wiederfanden...
So gab es eine Gestalt, kalt und glatt wie eine Schlange aber mit der Figur einer Giraffe und deren beste Freundin, ebenfalls kalt und glatt wie eine Schlange aber mit der Figur eines Walrosses, welche den Pfau gar nicht mochten. Auch die Eule mit den bunten Federn mochten sie nicht. Überhaupt konnten sie niemanden leiden und verschossen ihre Giftpfeile in alle Richtungen. - Doch dies ist eine andere Geschichte, und soll ein ander Mal erzählt werden...
Der Pfau gab sich gänzlich unbeeindruckt von deren Herrschaft. Schliesslich existierten noch eine Löwin, eine Maus und eine Eule, welche ihm wohlgesonnen waren.
Der cholerische Chef war dem Pfau alles andere als zugetan. Zweifelte er doch an den Fähigkeiten des Pfauen. So fluchte er täglich über die eigene Kurzsichtigkeit und Dummheit, hatte der Pfau doch bereits den langersehnten Lehrvertrag in der Tasche.
Leider sollte der Pfau die anderen bald verlassen, um sich für eine kurze Zeit anderen Aufgaben zu widmen. Eine bittere Lehre blieb an seiner Stelle zurück. Seine geistreichen Spässe konnten auch von den Affen aus der Küche nicht überboten werden, trotz dem sie in diesem Glauben lebten...
Als der Pfau seine Ausbildung beginnen sollte, war die Eule jedoch bereits nicht mehr dort, und so sollten sich die beiden aus den Augen verlieren...
Zwei Jahre später trafen sie wieder aufeinander und waren noch immer ein Herz und eine Seele. Der Pfau hatte ein wunderschönes Federkleid bekommen, von welchem er, mit gespaltener Zunge, sagte, es werde noch viel schöner werden... Sein Herz noch immer am rechten Fleck, wenn man auch über den Verstand in Zweifel geraten könnte... Nicht dass die Eule dies jemals tun würde. Es sind immer die anderen.

Der Pfau wird auf Dauer einen festen Platz im Herzen der Eule mit den bunten Federn haben, mochte sie die "Verrückten" doch immer am meisten.

Sevimausi gewidmet <3, besch mer de Liebscht und eifach de Bescht!